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Menge und durch verhaltuißmäßig kurze Zeit entwickelt werdendarf; da ferner dieser Stoff auch Metalle, vorzüglich Eisen an«greift und selbe mit einer Kruste von Rost «beruht, so müssendergleichen Gefäße aus den Räumen entfernt werden, in welchenman durch längere Zeit das Gas ausströmen läßt, sonst ist nochzu bemerken, daß auch manche Farben der Stoffe, mit welchendaS Gas in Berührung kommt, gebleicht oder zerstört werden.
Beim Ziisammenkommen obangegebener Ingredienzien fin-det hauptsächlich eine Rcaction zwischen der Salz« und Salpeter-säure Statt, indem letztere einen Anthcil Sauerstoff an das Hy-drogen der erster» abgibt, wodurch Chlor frei wird, währendsich die Salpeter- in salpetrige Saure umwandelt, welche ihrer«seits dem Manganhnpero^'Nde Sauerstoff entzieht und wieder inSalpetersäure übergeht, die neuerdings eine verhältnißmäßigeMenge Salzsäure auf die obbezeichnete Weise zersetzt, was solange, besonders die Mischung gelinde erwärmt, vor sich geht,bis das Manganhpperornd in Orudul übergegangen ist, das sichalsogleich mit der vorhandenen Salpetersäure verbindet, weßhalb,wenn die Wechselwirkung zu Ende gegangen und das Mangan-hyperoind sonst von entsprechender Beschaffenheit war, haupt-sächlich nur salpetersaures,, außerdem mehr oder weniger salz-saures Manganorndn! im Rückstande bleibt; /edoch bei Anwen-dung der con^entrirten Säuren findet eine so heftige gegenseitigeWirkung Statt, daß auch, besonders anfänglich, ein Theil derSalz- und salpetrigen Sänre entweicht, weßhalb das unter diesenUmständen entweichende Gas keineswegs reines Chlor ist; umdaher die Reaction zu mäßigen, hauptsächlich um die Entwick-lung des Gases gleich Anfangs minder heftig, sondern zu Inha-lationen und bei beabsichtigter Wirkung auf den Körper mehrgleichförmig zu machen u»d solches reiner zu entbinden, ist esuothwendig, jede Säure früher mit gleichen Theilen Wasser zuverdünnen und in diesem Zustande mit dem Manganhyperorndezu vermengen; sollte weiterhin die Gasentwicklung zu schwachwerden, so kann man soliie dadurch wieder stärker machen, daßman das Gefäß mittelst einer Weingeistlampe erwärmt.
Die meisten auswärtigen Pharmacopöen und sonstige Vor-schriften lassen das Chlorgas aus einem Gemenge von Kochsalz,Vitriolöhl und Manganhpperorpd entwickeln, und geben hierzu