Vorrede des Übersetzers.
befindliche Mittel bewahrt, auserle-sen und ausgesucht, so dienen sie auch zueiner Abänderung in seiner Praxi, da-mit man nicht immerfort einerley Sa-chen, wenn sie auch schon gut, verord-net, und daher von denen Klüglingenhören muß, der Herr Doctor hat nurseine geschworne Recepte, er weiß sonstnichts anders zu verschreiben. Darinnwird man aber Gelegenheit genug vor-finden , seinen Absichten gemäß abzu-ändern, und sich denen Vorurtheilender Leute zu entreissen: denn gewißdarinn stecket auch eine Klugheit, daßman dem heutigen Gebrauch nach, daßalles nach einer neuen Mode seyn muß,mit dergleichen allgemeinen und jeder-mann bekannten Mitteln nicht ange-stochen komme, da man denn entwe-der vor einfaltig, oder vor einen der dieSache nicht verstehet, und der nicktsweiters weiß, gehalten wird, deßwe-gen muß man sich mit seinen Mittelnrar machen, und auserlesener kraffti-
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