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2 (1772)
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in den Apotheken.

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auch Pflaster aus bloßem Harz, Gummi »Resmen u.s. «. ohne Wachs, vornemlich wenn man solche gleichverschreibt (exteir>^arl>nec)U5 ^i-ge^ri^>tic>n8), machen.Denn zu Pflastern, die man in den Apotheken auf-behalt, schicken sich solche Zusammensetzungen garnicht, weil sie bald weich werden und in warmer lustauseinander fließen.

Es haben einige geglaubt, man könnte den Pfla»stern die verschiedenen specifischen Kräfte der PflanzenMlttheilen, wenn man die frischen Kräuter in oem Oel,womit man die Pflaster macht, kochte. Man setzte dasKochen so lange fort, bis das Kraut fast ganz kraußwar, sorgte aber dabey, daß die Materie keine schwarzeFarbe bekam. Hierauf seigte man sie durch, und brachtesie wieder vom neuen so lange an das Feuer, bis allcn'äs-serichte Feuchtigkeit verdunstet war. Ich habe schon obenS. 189 u. f. bemerkt, daß durch dieses Verfahren die Oelekeine besondern Heilkräfte, selbst wenn man sie in flüs»siger Gestalt gebraucht, erlangen; vielweniger aberkann ein damit verfertigtes Pstaster von den Kräutern«ine besondere Kraft annehmen.

Die Bleykalke vereinigen sich mit den Oelen,wenn sie mit ihnen gekocht werden, und machen Psta»ster von einer sehr guten Consistenz, die zu einer Ba-sis vor verschiedene andere Pstaster dienlich sind.

Man muß beym Pssasterkochen so viel Wasser hin.zusetzen, als zureichend ist zu verhüten, daß sie nichtverbrennen und schwarz werden Das Wasser, das manunter währenden Kochen hinzugießt, muß zuerst warmgemacht werden. Wäre es kalt, so würde man nichtnur mitdem Kochen längere Zeit anhalten müssen, son-dern es würde auch die Materie mit vieler Heftigkeitund nicht geringer Gefahr der Herumstehenden heraus

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