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II. Theil. Zubereitungen

Tleäwarnim lenitiuum, zwey Unzen;Syrup von der Eibischwurzel, so viel alsnöthig ist.

Vermische es und mache eine latwerge daraus.

Man gebraucht diese iatwerge bey der blinden gol»denen Ader, und sie wird deswegen auch in unsern Ho-spitälern gemeiniglich Latwerge wider die goldeneAder (eleAuarium Kaemnrrlinläale) genannt. Fin«det sich noch ein Fieber oder Zufalle einer Entzündungdabey, so läßt man zu der hier angezeigten Mengenoch zwey Quentchen Salpeter setzen. Man kann dieseiatwerge von einem Quentchen bis zu einer halben Unzeauf einmal nehmen lassen.

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Sechstes Hauptstück.

Safts (^möu8).

/An Saft (Kn<üu8, eclezma) ist ein weiches zusam»v^ mengesetztes Mittel, das man ausleckt oder auchnach und nach hinunterschluckt. Es ist nicht so dünneals ein Syrup und nicht so dick als eine iatwerge.

Es bestehet diese Art von Zubereitungen gemeinig'lich aus ausgepreßten Oelen, die man mit Syrupenoder andern ähnlichen Dingen vermischt hat. Beyihrer Bereitung vermischt man erst den Syrup mitein wenig Zucker und reibt ihn hernach in einen Mör-ser stark mit dem Oel zusammen. Auf diese Art wirdsich der Syrup, besonders wenn es ein saurer ist, sehrgut mit dem Oel vereinigen. Zwey Unzen Syrup,ein Quentchen Zucker und eine Unze eines ausgepreß»ten Ocls, machen schon einen !_inÄ"5 der die gehörigeDicke hat. Will man ihn dicker haben, so setzt man

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