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2 (1772)
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in den Apotheken.

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Dieses Oel ist wie die vorigen bloß zum äußerlichenGebrauch bestimmt. Es ist in dem EdinburqischenKrankenhause schon einige Zeit bey Brandschäden,rhcvmatischen Schmerzen u. s. w. gebraucht, undnun in das Edinburgische Dispensatorium eingerücketworden.

Oleum oäariferum.

Wohlriechendes Oel.

Tauche etwas gezupfte Baumwolle in Baumöl oberOel von der Beennuß, so, daß sie ganz vollOel wird, doch aber nicht so viel behält, daßsolches von freyen Stücken herabtropft, iegeeine iage von dieser Baumwolle auf den Bo»den eines zinnernen- oder Porcellanen en Gefäßes,und streue nur locker eine ziemlich dicke iage voneiner Art wohlriechender Blumen, als Ies«min, Veilgen, Mayblumen u. s. w. die frischgesammelt sind,darüber, iege darauf wieder eineSchicht Baumwolle und dann wieder Blumen,bis das Gefäß angefüllt ist. Decke es alsdennwohl ^u, und laß es vier und zwanzig Stundenin einer gelinden Wärme stehen. Es wirb vielvon dem guten Geruch der Blumen dem in derBaumwolle enthaltenen Oel mitgetheilt werden.D>e»'e Baumwolle muß man zwey oder dreymalwieder mit frischen Blumen auf die beschriebeneArt in Schichten legen, bis sie genugsam mitdem guten Geruch derselben erfüllet ist, woraufman das Oel durch eine Presse herausdrückt.

Es scheint dieses die beste Art zu seyn, den ausgepreß»ten Oelen die wohlriechenden Theile dererjenigcn zartenBlumen mitzutheilen, die wenig oder gar kein wcscntli«

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