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I. Theil. Lehre
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jeden Baume fortgepflanzet werden, wenn die Bee-ren an der Rinde gerieben werden: dieses Amt ist .zeithero von den Krametsvögeln verrichtet worden,(welche den Winter über sich von den Beeren erhal-ten) indem sie ihren Schnabel von den Saamen,welcher an selbigen hangt, reinigen. Diese Pstanzewurde durch den Aberglauben der vorigen Zeiten sehrverehrt; sie wurde an den Halß gehangen wider dieHexerei? und innerlich genommen, um den Gift fort-zutreiben. In den neuern Zeiten ist sie als ein be-sonderes Mittel wider die Fallendesucht, iahmungund dergleichen berühmt gewesen: Tugenden, vondenen zu wünschen wäre, daß die Erfahrung sie be-kräftigen mochte.
Vl'lKX, siehe 46NV8 c^zi>»z.Vl-ll8 VlNll^KK; (E.) Der Weinstock; dieBlätter (E.) von diesem Baume waren ehemals alszusammenziehende Mittel berühmt, sind aber seitlanger Zeit gar nicht betrachtet worden: ihr Ge-schmack ist krauterhaft, nur mit einer schlechtenRauhigkeit. — Wenn der Stamm von Baume indem Frühjahre verletzet wird, so giebt er einen hel-len, dünnen wässerigten Saft: diese Thränen (E.)des Weinstocks sind vor ein ausnehmendes Mittelbey bösen Augen gehalten worden; und werden voneinigen gleichfalls in hitzigen bößartigen Fiebern undals ein Urin treibendes Mittel angepriesen. — DieBlumen haben einen angenehmen Geruch, welchendas Wasser in der Destillation mit in die Hohenimmt; zugleich mit dem Wasser steigt ein kleinerTheil eines wesentlichen Oels mit über, welches ingroßer Vollkommenheit das angenehme Wohlriechen-de der Blumen besitzet. — Die unreife Frucht hat
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