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von den Arzneymitteln. 565

Schwefel ihre Heftigkeit; und ein starker Speichel-fluß (l»!'vg!inn) kann durch eben dieses Arzneymittelgehemmet werden. Auch das fressende Gift, derAr-ftnic, wird durch den Zusatz des Schwefels beynaheunschädlich; und wenn daher ein kleinerThcilvonArftnic in dem Schwefel sollte enthalten seyn, so wird esmöglich seyn, daß er daher keine giftigen Eigenschaf-ten erhalt.

LV.Vl^c»; (E.) KKu8 luli'o i,)<i'. <7. 8. Kcmciner Echmack, Färberbaum; die Saamen. DieserBaum oder Strauch wird an einigen OrtNi wegenseines Gebrauchs der Früchte in der Küche und zuden Absichten der Farber und dergl«ichen gezogen;bey uns wird selbiger bloß in den Gärten der Neube-gierigen gefunden. Die Saamen oder Beeren sindan Farbe roth und der Figur nach rund und stach.Sie sind mittelmäßig zusammenziehend, und sindmanchmal in dieser Absicht gegeben worden, itzoaberwerden sie in den Apotheken Fremdlinge.

8VM'NV1'V!6, siehe canx^in^.

I^c^znkcck; (E.) EineRcsine, welche voneinem hohen Baume (t.ic.nuallüca pn^u!« limili^tru.<5W culure poeamae <><ni!i, 1s. L.) erhalten wird, wel-cher auf dem festen iande von America von freyenStücken wächst, und in einer bedeckten Stellung denWinter von unserm eigenen Climate erträgt. Eswerden manchmal zwey Arten von dieser Resine ge-sunden. Die beste, welche (von ihrer Aufsammlungin einer Art von Kürbisschaalen) ^«müIiAcn inSchaalen genennet wird, ist etwas schmierig undweich, hat eine blaßgelbliche oder grünliche Farbe, ei-nen gewürzhaften Geschmack, und einen wohlriechen-den ergötzenden Geruch, welcher dem von iavcndelund Ambra nahe kömmt. Diese Art ist sehr rar: die,

Nn 3 welche