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i. Theil. Lehre
!c!,i!>, fuüu cl,lüti,!i. i-ov^x. Meerrcctig; die.Wur-zel. Diese Pflanze wird mauchnial an den Seitender Flüsse und andern feuchten Orten wild gesunden;er wird in den Gärten zum Gebrauch in der Arzney-wissenschaft und Küche gezogen; er blühet im Iunio,bringt aber selten in diesem iande reife Saamen. DerMeerrettig hat einen schnell beißenden Geruch und ei-nen durchdringenden scharfen Geschmack; nichts desto-weniger enthält er in gewissen Gefäßen einen süßenSaft, welcher manchmal auf der Ol»ersiache aus'schwitzet. Durch das Trocknen verlieret er alle seineSchärft; indem er erstlich süßlich und hernach fastun.schmackhaft wird: wenn er an einem kühlen Orte mirSand bedecket aufbehalten wird, so behalt er seineEigenschaften eine beträchtliche Zeit hindurch. Diemedicinischen Wirkungen bestehen darinne, daß erdie festen Theile reizet, die Säfte verdünnet und diesiüßigen Absonderungen befördert: er scheinet seineWirkung durch den ganzen Bau des Körpers auszu-breiten und die kleinesten Drüsen anzugreifen. Erhat öfters gute Dienste in einigen Arten des Scor-buts und andern langwierigen Krankheiten gethan,welche von zähen Säften oder Verstopfungen derAuswurfsgange herrühren. Sydcnham lobet selbi-gen auch in der Wassersucht, vornehmlich in der, wel-che manchmal auf die Wechselfieber folget. Sowohl dasWasser als der abgezogene Spiritus ziehet die Kräftevon dieser Wurzel aus, wenn sie drauf gegossen wer-den , und nehmen sie bey der Destillation mit in dieHöhe: zugleich mir der wässerigten Flüßigkeit steigt«in wesentliches Oel über, welches den ganzen Ge-schmack und die Beißigkeit des Meerettigs beschcc.Die Gesellschaft hat uns ein sehr schönes zusammen-
gesetzt«-?