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von den Arzneymittclll. 465

Drachmä gegeben werden: eine ganze Drachma lci<stet in manchen leibesbeschaffenheitch die Dienste ei-nes gelinden Purgiermittcls.

0Kcl7tI8, siehe z^i-vi^ia^.

0KK3^,5IV!vl; (j. E.) 0r!Zmmm sylveNre.cu.nÜA bnbulä riimi. Q «. Dosten, Wohlgemuth; dieBlatter. Diese findet man auf trocknen kreidigtenHügeln: und in steinigten Boden von verschiedenenTheilen Englands. Sie hat einen angenehmen süß,lichten Geruch und einen beißenden Geschmack, wel«cher warmer als der Majoran in Garten ist, und demTlwmian näher kommt, mit welchem es auch einerleyKräfte zu haben scheint. Ein von ihm destillirteswesentliches Oel wird in den Apotheken aufgehoben.

Es giebt noch eine andere Art vom 0riß»no. wel«ches <^,eticum genennet wird, dessen Blüthen odervielmehr Spitzen der Blüthen manchmal zu uns ausCandia gebracht werden: diese haben einen angeneh»wen gewürzhaften Geruch, welcher etwas starker ist,als der von der gemeinen Art.

0K0LV3; (E.) <->ro'»u5 Wqmz Ai-ticul»»«, je.Mine mZiore, c. 1i. Roßwicke; die Saamen. DiesePflanze findet man, obgleich nicht öfters, in unsernGärten. Die Saamen haben einen mehlichten, bit.terichen, unangenehmen Geschmack: sie werden inSteinschmerzen angepriesen, sind aber sehr lange inder Praxis unbekannt gewesen.

OKV!,^. (E.) Reiß; die Saamen, welche vonder äußerlichen Schaale befreyet worden: dieser wirdvotnehmlich aus Carolina, wo bie Pflanze in sehr gros.ser Menge gebauet wird, gebracht. Sie sind hinläng-lich nahrhaft und geben eine nützliche Speise in Durch,lauf, Rothenruhr und andern Krankheiten, welche

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