454 i. Theil. Lehre
daher der spirituöse Ern-act den Geruch und Ge-schmack der Cpeceren in einem hohen Grade besitzet.
Die Musiatcnnüsse geben durch das Presse,', wennes warm geschieht eine beträchtliche Menge einesdurchsichtigen gelben Oels, welches, wenn es kaltwird, in eine Unschlumasiige Dicke zusammengeht.-In demApothcken finden wir dren Arten schmierigerSubstanzen; welche Oel von Muftatenblüthm ge-nennet werden, ob sie gleich wirklich von den M .sea.tennüssen alisgepresset worden. Das beste wird ausOstindien in steinern Krugen gebracht: dieses hat ei,ne dicke Beschaffenheit, die Farbe der Musiatl nblü-the und einen angenehmen wohlriechenden Geruch:die andere Art, welche an Farbe blasser und seiner Ei-genschaft nach weit geringer ist, kömmt von Hollandin harten Stücken, die insgemein eine flache und vier,eckigte Figur haben: die dritte, welche die geringstevon allenist, unl>gewöhnlicher Weise das gemeineOel von Mustatenblüthen genennet wird, ist einekünstliche Zusammensetzung von Talk, Palmcnöl unddergleichen, welcher man den Geruch mit etwas we.nigen aufrichtigen Muscatenöl gegeben hat. DieseOele theilen den ganzen Theil, in welchem ihr ge.würzhafter Geruch besteht, bey der Destillation demWasser und durch das Aufgießen dem reinen Spiri-tus mit: die dcsiillirte Feuchtigkeit und spirituöscTinctur kommen ihrer Eigenschaft nach mit denen,welche unmittelbar aus der Muscatennuß zubereitetworden, genau überein.
nvx riz'I^MH ; (E.) Nucleu8 e fruNu pi.l^cin. i^il. Pistacien, eine mittelmäßige großeNuß, welche einen Kern von blaßgrüner Farbe ent.balt, der mit einer röthlichcn Haut überzogen ist.Der Baum, welcher selbige trägt, wächst von selbst in
Persien,