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von den Arzneimitteln. 415

«in herrliches und angenehmes Riechwerk zu den Po-maden und dergleichen gebraucht wird, um solchen ei-nen Gemchzu geben. Wenn wir aber aus der Gleich-heit urtheilen wollen, so könnte dieses wohlnechendeeinfache Arzneymittel mit Nutzen zu bessern 'Absich-ten gebraucht werden: eine Tinctur von selbigem in,abgezogenem Spiritus von Weine, welche in einemkleinem Wenig die Kraft von einem betrachtlichenTheile des Holzes enthalt, heißet uns billig hoffen, daßes ein nützlich Herzstärkendes Mittel seyn werde, wel-ches vielleicht nicht geringer als irgend ein Ding vondieser Art ist.

I^iAnum Lraliüo liinüe, cncruleo tm^en5. ^.L. Cam-pecheholz: ein Holz, welches aus Campeach») aus demMeerbusen von Honduras, gebracht wird. Diesesiwird insgemein ingroßen Stämmen, welche sehr dichteund hart, von rother Farbe und einen zusammenzieben-den süßen Geschmack sind, gefunden. Es ist eine lan-ge Zeit hindurch von den Färbern, aber nickt eher,als neulichst, als einArzneymittel gebraucht worden:ein Trank und ein Extract von selbigem sind in unsernKrankenhausern im Gebrauch, und man sagt, daß siesehr nützlich im Durchlauf gewesen.

l^lQVKl ^KVlVI; (E.)l.i,mm ülbon'ol-c ere^c,et vulgäre. <^. 15. Weiße iilien; die Wurzeln undBlumen. Diese werden in Gärten gezogen, und zwarmehr der Schönheit der Blumen wegen, als zum me-dicinischcn Gebrauch.

I.ll.lV.X4 (.(MV^I^lV^l; (E.) l.i!inm mnvZ!.iium album. <?.lz. Mayblümchen: die Wurzeln undBlumen. Diese wachsen in Waldern und schattigtenOrren wild und blühen im Monat May. Von denBlumen dieser Pflanzen sagt man, daß sie einHaupr-

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