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404 l. Theil. Lehre
cret steht in Deutschland und andern iandern in gros-sem Ansehen, als ein Mittel vor die Schlappheit undSchwammigkeit des Zahnfleisches, welche von kalteroder scorbutischer ieibesbeschaffenheit herrühret: zudiesem Gebrauch wird das lac in Wasser mit dem Zu-sah von ein wenig Alaun, welcher seine Auflösung be-fördert, gekocht; oder es wird eine Tinctur von ihmmit abgezogenem Spiritus gemacht. Diese Tincturwird auch innerlich im 6»ore 2IK0 und in rheumati-schen und scorbutischen Krankheiten angepriesen: eshat einen angenehmen Geruch und einen nicht widri-gen bittern, zusammenziehenden Geschmack. Der vor-nehmste Gebrauch vom iac besteht bey uns darinne,daß es zu mechanischen Künsten, als ein färbendesMittel, und zum Siegellack angewendet wird.
l.KCl'Vc^; (E.) l^Nuc» laliv-,. c. N. Garte,«-lactucke; die Blätter und Saamen. Die verschie-- denen Arten von Garten^actucke sind sehr heilsame,erweichende, kühlende Krauter zum Sallat, welcheleicht zu verdauen sind und den ieib etwas gelindemachen. Die meisten Schriftsteller nehmen an, daßsie eine Schlafmachende Eigenschaft hatten; und inder That tragen sie in manchen Fällen etwas zur Ruhebey: dieses bewerkstelligen selbige durch Dampsimgder Hitze und Schlappmachung der Fasern. Die saa-men sind von der Anzahl der vier kleinern kühlendenSaamen.
Es giebt zwen wilde Arten von lactucke, welchenicht selten unter den Zäunen u. d. gefunden wird.Diese ist ihrer Eigenschaft nach von der vorhergehen-den sehr unterschieden; wie man aus ihrem starkenschlafmachendeü Geruch (lupurilic) urtheilen kann.Eine von selbigen wird vom Morison I^Älic» lylve-illiz ovii «clore ,«beln«nn s^uritero et vi'lus« ge«
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