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voll den Arzneymitteltt. 205

Gewebe zertheilen und ihre Anhangung verhindern,reibet: durch diese Mittel werden sie milde und sicher,wirken ohne BeunruhMng, und leisten zu gleicherZeit den Absichten, weWe num durch selbige gesuchet,viel nachdrücklicher ein Genüge.

Es haben sick einige bemühet, die üble Eigen-schaft der resinösen Purganzen durch den Zusatz yonsauren Sachen und gewürzhaften Oelen zu vc l'bessern.Die simren Sachen schwachen ihre Kraft, haben aberkeine andere Wirkung, als was eine Verringerungder Doses ebenfalls leisten würde. Die scharfen we-sentlichen Oele mögen dazu dienen, daß sie den Ma-gen erwarmen, daß sie das Arzneymittel leichter zu er-tragen machen, und also den Ekel, welcher manchmalsich ereignet, abwenden; allem sobald als die Resinaselbst anfangt in den Eingeweiden zu wirken, so ver-mehren diese Oele ihre heftige Wirkung, anstatt daßsie selbige verbessern sollten; indem sie selbst geschicktsind, die Unfälle, welche man hier abzuwenden suchte,eine Reizung und Entzündung der Eingeweide zu ver-Ursachen. Die alkalischen- Salze oder Seifen habeneine bessere Wirkung: indem sie die Resine zur Auf-lösung geschickt machen, und ihre Wirkung besördern.

Die Arzneymittel aus dieser Classe scheinen durchFlüßigmachung der Safte und durch Reizung der Hau-te des Magens und der Eingeweide zu wirken. Wenndie Reizung stark und schnell ist, so ist ihre Wirkunggeschwind und oberwarts; ist sie langsamer, unter-wärts. Wenn die iariermittel in einer fiüßigen Ge«statt, oder in sehr empfindlicher ieibesbeschaffenheitgegeben werden, so werden sie öfters Brechmittel;und die Brechmittel, wo viel Schleim" vorhanden,lariermittel. Diese wirken in starken Körpern hef«

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