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58 III. Cap. Von den Bearbeitungen

Oberfläche der Metalle deutlich, und bilden das, wasman 8c«ri!,5 oder die Schlacken nennet. Wo die Men-ge von diesen nach dem Verhältniß mit dem Metallegroß ist, so werden selbige am bequemsten davon ab-gesondert, wenn man alles in einem kegelförmigenKießpuckel gießet: das reine Metall oder derNömg,wenn er auch nur in geringer Menge ist, nimmt ver-möge seiner ansehnlichen Schwere den untersten en-gen Theil des Kegels ein, und wenn es geronnen, sokann selbiges leicht mit einem Hammer von denSchlacken befreyet werden. Der Kießpuckel muß vor-her» beschmieret, oder, welches besser, beräuchert wer-den, damit das Metall ohngehindert herausgeht; unddurchausgetrocknet und erwärmet werden, damit dasHerumspritzen desselben verhindert wird, welches sichöfters zuträgt, wenn geschmolzene Metalle nasse Kör-per berühren.

XIII. Abschnitt.

Von der Kalkmachung.

V»rch die Kalkmachung verstehet man die Verwan-dlung fester Körper durch Hülfe des Feuers aus ei-nem zusammenhangenden Zustande in einem pulve«richten, der zugleich mit einer Veränderung ihrer Ei-genschaft verknüpft ist; in Ansehung dieses letztem istdieser Proceß von der Zermalmung unterschieden.

Zu diesem Hauptstücke gehöret das Verbrennender Materien von Thieren und Pflanzen, die sonstV/tic,, Iiicinerstiu oder OaiicreniZtia genennet wer-den; und die Verwandlung der Metalle in ein Pul-ver, welches im Feuer nicht schmelzet, oder vitrisici-ret, das ist in Glas schmelzet.

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