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2 (1785)
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622
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t22 Ausübung der Apothekerkunst. Fünftes Buch.

Vierzehnter Abschnit.

Von nicht so gewöhnlichen Arzneigestalten.

Hl'ußer den Arzneiformeln, die wir unter den vorhergehenden^ Abtheilungen angeführet haben, gibt es auch noch ande.re, die zuwttlcn m außerordentlichen Zufallen verlangt wer.den, und die wir hier unter einen Abschnit zusammenbrin«eil«vollen; nicht etwa m irgend einer Rücksicht auf d.e bei d«Kur M (»abenden Ab,lcht, wce bei vorigen; sondern so wie ssebei ^christ,cellcrn und m der heutigen Praxis vorkommen.

LzlKmum ^rtliriticum.Gicbtbalsam.

Man nimtOlivenöl, acht Unzen; gut gereinigtes Vitriol,öl, zwo Unzen, wicht es m c-nem offenen GlasgeMe

. , D.eses Mrd in dcn Wer^n eines Arztes anempfohlen, derviel aus d,e Sauren hielt. Schwer hat das namlickc m5Menschcufett (-.c!.^ Kumanu«): es ist aber nich?der Mük!werth Denn es ist so scharf, daß es die Stelle, wo es ein!ger.eoen worden.st, wund macht, und kann eben so leicht 0 ebösartige» Safte >n den Theilen anhalten oder zurücktreibenals zur Ausdünstung geschickt machen. Sobald meisi ns?ses u.ttere.nander gemischt ist, wird es zu einem röthli chcn st i.

Lalsümum lVe^linricum.tl<crenbal<amMan nimt frisch gemachtes süßes Mandelöl, vier U-i«»-weißes Mohnsa.ncnöl und Le.uöl,vo» jcdem/wo Un X'^prc'ttes Mus atuußöl, ein halbe Unze; Bergöl° siN Öuemcken^peruv.amfchen Balsam, zwei Quentchen-Wachesvier Ccrupel; AnieM, e.nen Ccrupel; Vitriolol, einc Unie-Kampher, zween Ccrupel.

^ ^-^^ ^ ^""sem ungleich weit vorzuziehen; weil diedurchdringenden aromatischen Oele die bösart gen Säfte nichtnur zertheilen >md fortbewegen,sondern auckdi^^.,.. ^/men und stärken. Daher in der'Gicht u7d G^z^osie auf die schmerzhafteste Art fest sitzen, dieser Balsam ameft'"'ste Kisiet. Er schickt sich auch zum E nreKVlahmte Glieder; we.l er die Theile zu Bewegung re3t.'^B^g'^St'!^ "^ z.r En,P« ün!