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2 (1785)
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543 Ausübung der Apothekcrkunst. Fünftes Buch.

Ammoniak, anderthalbes Quentchen; Safran, einen Scrupel»praparirte Kellerwurmcr, ein Quentchen; Ben^oeblumen,einen halben Scrupel; Aniesöl, vier Tropfen; Alantpulver,so viel, als HMlanglich ist

Dieses ist hauptsächlich wider das schwere Athemholenbestirnt, und pflegt in den meisten Beschwerden dieftr Art guteDienste zu thun. Es werden fünf Stück, täglich zweimal,genommen.

pilul»e 6e l3aa!acc).Guaiakplllen.

Man nimt Gummi Guaiak und Aloe, von iedem andett«halbes Quentchen,- Peruvianischen Balsam, soviel, als hin.lauglich ist, es in Pillen zu bringen

Diese sind von den öffnenden Pillen nicht sehr verschieden,und helfen iu den nämlichen Beschwerden Es werden alleAbende bei Schlafengehen drei oder vier Stück genommen.

pilulae cle Ooco,Sssfranplllett.

Man nimt Safranextrakt, einen Scrupel; Benzoeblumcn,ein halbes Quentchen; Süßholzsaft, ein Quentchen: Aniesöl,vier Tropfen Macht es mit hinlänglichem PeruvianischenBalsam zu Pillen.

Diese erwärmen und verdünnen das Blut, und machenes geschickter, durch die Lungen zu gehen,- daher siebe« nagenschweren Temperamenten, die ju Engbrüstigkeiten und Wasser»suchten geneigt sind, empfohlen werden können. Sie werdenzwei« oder dreimal des Tages, drei Stück auf einmal, genom-men, nnd etwas warmes Getränk nachgetrunken.

A»nmoniakn,aglsterialplllen.

Man nimt Gummi Ammoniak, in Meerzwiebeleßig auf»gelost, zwei Quentchen; feine Alo«, anderthalbes Quentchen.Myrrhen, Masiir, Benzoe, von iedem ein halbes Quentchen;-Safran nud Wermuthsalz, von iedem einen Scrupel; Syrupvon den fünf Wurzeln, so viel als hinlänglich ist, es in Pillenzu bringen.

Diese werden wider die Milz'ucht und alle Krankheiten,die von einem schweren Blute herrühren, empfohlen Siekönnen alle Abende, fünf Stück auf einmal, genommen wer»den.