474 Ausübung der Apothekerkunst. Fünftes Buch.
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Un;en Syrup von den fünf öffnenden Wurzeln^ und mischetes zum Gebrauch.
Dieses ist eine gut ausgcdachte Znsammenmischung znder Absicht, wie die Uebcrschrift besagt.
Deco^uin Vlmi.Dckockt von Ulmbaumrinde.
Man nimt von der frischen innern Ulmbaumrinde vierUn en; Quellwasser, drei Pfunde. Kocht es bis auf einePinte ein.
Ausser seines Nutzens als ein Gurgelwasscr in vielen Fäl«lcn, schaft'es überaus große Erleichterung bei verschiedenenHaucausschlagen, besonders in scorbulischen und aussätzigenArten. Zu diesem Endzwecke sollte es taglich einige.Wochenlang, im Frühjahre und Herbste, von einerPinte bis zu an«denhalber, getrunken werden. Wird mit diesem Tränke zu«gleich das Ulmrindenertrakt gegeben; so werden dadurch dieVortheile um ein betrachtliches vermehret.
Lmulsio curn Hinmaniacl', leu l.«c ^mmoniacum.Gummi Ammoniakemulsion, oder Nlilch.
Man nimt feines Gummi Ammoniak, drei Quentchen:löset es in einer halben Un-e deMirten Essigs auf: zwo Un>ze» Rheinwein, und vier Unzen Poleiwasscr; alsdann zumGebrauch durchgeseihet.
Die Gabe von diesem ist ein Kostet voll, drei- oder vier-mal des Tagcs, nach Befinden der Zufalle. Es befördertnicht allein den Auswurf und macht leichten Athem; sondernes ist auch in dcr trocknen oder krampfhaften Engbrüstigkeitgut, wo gewohnlichc Brusimittel nichts ausrichten. Dennes hat ganz besondere Einflüsse auf die Nerven selbst, wie da,von in der Uebersicht von der Materta Medika gehandelt wor-den ist.
I.. !.»c ^mmoinucnm.
Gummi Ammomakmllck.
Man nimt Gummi Ammoniak, zwei Quentchen; Polei«Wasser, eine halbe llinte: reibet das Gummi mit dem Was»ser in einem Mörftl, bis es aufgelöst ist.
lümnllw Vulnerari».iLine wundcmulsio».
Man nimt Balsam von Gilead, zwei Quentchen; dasG<!be von einem Eiz mischt es wohl untereinander, und