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z66 Ausübung der Apolhekerkunst. Viertes Buch.

tNeerzrvicdeltrochlsken.

Man nimt gebackene Meerzwiebeln, ein halbes Pfund;Waitzenmehl, vier Unzen; schlägt »nd wmkct es untereinan-der, und bringt die Masse in Trochiskcn, die bei einer gelin«den Hitze getrocknet werden müssen.

Ir^cKiici 5cil!itici pin ll>en3c, ^näromaclii.lNccr^^icoellrackigkcn zum vcnetlanisHen Theriak.

Man nimt eine ganze Meerzwiebel, von welcher Blatterund' Stengel verdorrt sind. Nachdem man die äussere Hautabgeschälet hat, schlägt man die Meerzwiebel in einem Taigevon Waiyenmehl ein, und bäckt sie in einem Ofen, bis derTaig zu eimr harten Rinde eingetrocknet ist.

Von dergleichen weich gebackcv.cn Meerzwiebeln laßt mandrei Unzen mit zwo Unzen weißen Erbsenmehls, oder gemeinenWaitzenmchls, in einem Morset zu einem Taige schlagen undstoßen, den man in Trochiskcn bringt, die im Schatten ge-linde getrocknet werden müssen.

Die Meerzwiebel selbst, mäßig getrocknet, wird mitRecht diesen Trochiskcn vorgezogen.

Diese Zubereitungen werden blos als Ingredienzien zum.Thcriak gebraucht. Die Absicht beim Backen der Meerzwiebelist, um ihre Schärfe zu mildern, und um sie nachher in Tro-chiskcn bringen zu können, scheint der schicklichste Weg dasTrocknen zu seyn. Das gemeine Waitzenmehl schickt sich zudieser Absicht so gut, als sonst ein anderes/ obschon das vonweißen Erbsen insgemein vorgeschrieben »si.

I<. I'i-ocliilci e 3u!^Kui-e.Sckroefeltrocdigkcn.

Man nimt gewaschene Schwefelblumen, zwo Unzen;doppelt feinen Zucker, vier Unzen; reibt es untereinander undthut etwas Qulttcnsamcnschleim hinzu, um Trochiskcn darauszu, bilden.

L. 1'rocKilcl e 8u!pt!nre liue vialulpliul'iz.SHn?cftltr<?clu'«i'en.

Man nimt Schwefclblumcn, eine Unze: Benzöeblümen,zehen Grane; weißen Zucker, zwo Unzen; gemachten Anno«der, ein halbes Quentchen; Gumnutragamschleim, so viel,als hinlänglich, um es zu msschcn, und kunstgemas Trochis«tcn daraus zn machen.