Druckschrift 
1 (1863)
Entstehung
Seite
525
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

»-

525

als erstes Vad zurichten lassen, wie hernachfolgt, wegen Verhütung der Fraiß, es ist auchandern gebraucht worden, deren Kinder sonstallzeit an der Fraiß gestorben sind, denen die«ses Vav geholfen, daß ihnen die Kinder sindbeim Leben blieben. ?ro^3,tum.

Nimm 3 Hand voll Vetonienrosen, dreiHand voll Lindenblühe, 3 gute Messerspitzklein geschnittene eichene Mistel, klein zer-schnittene Bibergeil 3 Messerspitz, 15 Beto-nienkern, thue es in ein neues Häfen, gieß 3Halbe guten weißen Wein darauf, daß derWein über die Kräuter gehet, laß über Nachtstehen, so es seyn kann, wenn es gleich längersiehet, hat nichts auf sich, man muß die Kräu-ter einweichen. Sobald die Frau krank wirdzum Kind, laß es demnach nur etliche Sudthun oder siedheiß weiden, mit dem bade dasKind, und so mau es zum erstenmal badet,gießt man die Kräuter unter die Vadwindelsammt deni Wein und macht es dann mit demWasser in der Wärme an, wie es seyn soll.

Man gibt auch in dem ersten Vad und also8 Tag nacheinander in einem schwarzen Kir-schen- oder Lindenblühewasser, oder da sie dasWasser nicht leiden können und allzeit brechen,in einer Spün gar ein wenig Clendklau, so