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1 (1863)
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fenöl 6 Loth. Nachdem das Oel ein »reuigwarm geworden und die Species zu Pulvergestoßen in das Oel gethan, und langsam mitstetem Umrühren so lang gesotten, bis es dierechte Härte eines Pflasters bekommt. Die-ses Pflaster wird nicht aufgestrichen, sondernmir nach Proportion des Schad'ens gemacht,und dick wie ein kleiner Finger; so oft man esweg thut, allzeit abgewischt und übertrocknenlassen, so kann man es etlich mal brauchen,also müssen wegen des Wechsels der Pflastermehr gemacht werden, und so das eine oderandere zerfällt oder verzehrt, thut man es inein Pfändl und läßt es ob einem Feuer zu-sammen nnd wieder zu Pflaster gemacht. I'ro

10. Gin hauptgutes Pflaster vor alle Schädenund Beinbruch, es sey was es will.

Rosenöl, frische Schweinfcißten, jedes 2Pfund, thue es untereinander in eine Pfanne,dazu 3 Hand voll grünen Vuchsbaum, undein Seiel guten spanischen oder sonst startenWein, und laß so lang untereinander sieden,bis daß es nicht mehr spritzen oder krachenthut nnd ganz still siedet, preß durch eiu Tuch,und thue 3 Pfund gefähetes Silberglätt hin-

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