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Spachtl immer umrühren, daß sichs nicht an-brennt, alsdann gieß 3 Pfund Baumöl dar»ein und laß gemach sieden, daß die Kraft alledas Oel an sich gezogen; preß das Oel wohlaus, gieß wieder in die Pfanne und setze esüber das Feuer. Nimm 4 Löffel voll Ter-pentin, gieß ihn in das Oel, daß selber sichwohl vermenge in demselben, rührs alleweiluntereinander, bis es anfangt zu rauschen,alsdann setz es vom Feuer und thue 3 Lothweiß klein gepulverten Weihrauch darein, daßer sich wohl vermenge in demselben, hernachlaß ertuhlen und behalte das Oel in einemGlas oder glasirten Geschirr wohl verwahrterauf.
Kraft und Tugend des edlen Öls, wie solcheszu gebrauchen.
Erstens ist es für die Pest; wenn es einemankommt, alsbald einen Löffel voll eingeben,niedergelegt, warm zugedeckt und geschwitzt.Ist auch in Sterbszeiten gut; alle Tag etlicheTropfen eingenommen, so soll ein Mensch ver-sichert sei», und wenn schon ein Zeichen aus-wendig ist, so muß mans mit dem Oel schmie-ren und von der Salben ein Pflaster darüberlegen. Für frische Beulen und Geschwülsten,