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Das hundert und neunzebindeCaplteK
die subtilen äste der lungen-blut-adern,ramuloz venXpulmonicZe,ln diearos-sen stammen, endlich gar in die llncke hole des hertzens fortgetrieben werde«mag. Aus welcher llncken hole es dann sofort wlederumdurch die pulß,adern,wie oben gemeldet, in den gantzen lelb sich ausbreitet: und hiemlt eine bewe-gung macht/ welche mau den krelß-lauffdes geblüls, circulgtionemlänzumi»,nennet: in deme nemlich dasgeblüt immer von dem hertzen in alle glieder durchdie pulß-ädern wiederum zurück fieust. Dieser kreyß-lauff des geblüts istsonderlich den wund,ärtzten nothig in acht zu nehmen: wiewohl ihrer wenigannoch sind, die denselben recht verstehen; gestalten in dem binden der glie-der, wie auch in aufiegung der Pflaster, höchlich zu beobachten, daß er keines,wegs gehindert, und hierdurch eine geschwinde entzündung, scl)mertzen,warmund kalter brandt verursachet werde; welche übel dann sehr gern auf hartesbinden, oder unnöthige zusammen ziehende äetenliv-pflaster erfolgen.
Senn-ädern sind die nerven, welche in dem gehirne ihren Ursprungnehmen, und davon in den gantzen leib ausgebreitet werden. Es filessendadurch die thler - oder ledens, geister, Hiriwz ammalez, welche nicht nurdie empsindlichkeit und bewegung geben, sondern auch den aus denpulL-ädern MleHenden /äfft in den gliedern durchlreibm und zur nahrung tüch-tig machen.
Spann-adernsinddle starckcn bände, welche die mauß und deiner festzusammen halten, und auflatein ten^ine« genennet werden.
Die milch-ädern entspringen in den darmen, und führen den ln demwagen und darmen zubereiteten milch, und nahrungs, fasst, cKilum, durchdie mitten in dem getwß liegende grosse drüsen, (so der berühmte gngtomilr,oder zergliederet ^lelliuz erfunden, und beschrieben) in den grossen Mm-men der milch -ädern, cluätum tnoracicum, und so fort in die unterden schlüssel-bein liegende blut-ader. Sie werden in emem chter, welchesman 3. oder4-stund nach dem fressen Kden^g aufschneidet, sehr hauffiggese-hen, und find wegen ihrer weissen müch färb mllch-adern, vM laörea, genen-net worden.
Bon diesen werden unterschieden die wasser- ädern, valKI^mptiatics,welche ihren Ursprung in in den drüsen haben, und hiemlt durch den gantzenleib gehen, Massen durchgehends in demselben sich drüsen finden. Dieseädern schlucken einen wässericht - geistreichen fasst ln den drüsen ln sich,lympKam genennt, und führen ihn entweder ln den grossen ccmal dermilch-ädern, iluÄum tkuracicum, so unter den Nieren gegen dem hertzen hinaufsteigt: oder in einige blut-ädern: oder sie sammle« ihn in einen sonderba-ren canal, und führen ihn dadurch ln eine grosse hole desleibs. Dann
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