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Da5 hundert md sechzehendeTapitcl.
Vom üblen Geruch.
/»^s werden osst leute beobachtet, welche immer unter den achstln oder ar-»2? men schwitzen, deren schweiß so starck riechet, daß man in gesellschafft^^ solcher perfönen ohne beschwerde nicht wohl seyn kan. Dieser schweißftincket, weilen sich mehr fette, öhlicht- schwefellchte feuchtlgkeiten mit ihmevermischen, als es natürlicher weise geschehen sollte; dann solche schwcfelichlecörperlein, wann sie sich in den drußlein unter der haut mit den flüchtigen le-hens geistern, so durch die nerven darzu Dessen, vermischen, einen viel grösser«dampf, in dem durch die vielfältige bewegung des arms immer fortgehendenjast, von sich lassen, als so sie nicht in so grosser quantität mit dem schweiß ver-mischet werden. Dieser dampfaoer, wetten er au. stachligen, salpereristhen,ölichtem saltz zu gutem theil bestehet, muß nothwendig übel riechen; nickt an,derst,als alle diejenige dinge, aus welchen die ölichte sudstantz von dem aus-dampfenden, geistreichen, flüchtigen lältz mifgerasee wiw, und, wette» nich/Svorhanden, das sie annoch hemmen, oder zurück halten konnte, davon fahret ;und zwar unter einer solchen form oderbeschassenheit ihrer subtilen cörperiein,daß, wann üe in die nasenkommen, in den zäserlem und spcm-aderlein derosel-ben, dieempfindlichkeit eines unlieblichengeruchserwecken.
Solchem schweiß sind die selten leute auch die, so rothe haare haben, ammeisten unterworff.n, und ist bey dem meisten eine rechte reinlgung desgeblüls,also daß, wie er sich ^,icht wohl vertreiben läst, er eben auch nicht allzeit auf ein-mal zu hindern. Weilen man aber dennoch solcher beschwerde gen» encha-ben seyn will; so muß allervorderst der leid wohl gereiniaet<epn, welches dannnach gestalt der fachen milden sennetblattern, derryabarbara,wurtzei,und an-dern geschehen kan. Zum cxempel.-li. i. ' Ein purgier-Tranck".
^Qimm plmpinellen-wurhel i. Loth, der erlesenen sennetblatter 2.. quintleln^ rhabarbara-wurtzel i.quintlein,zimmet 1. halb quintlein zubereitetenMinstein 1. quintleln, alles zerschnitten und zerstossen, thue es in ein glaß;fchüM 6. biß 3. oder iQ.Loth frisch brunnen wasser oder wegweissen-wasser dar-über, laß es über nacht an einem warmen ort stehen, des morgens thue es allestn ein mHWZes pfännlein, laß ob gelindem feuer einen wall darüber sieden^ßihe es darcmf durch ein luÄ), und wanns erkaltet, soll es der patient nüch-tzrn ttincHen. Mn kan aZch eben solche stücke bey den zwetschgen ko-
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