Druckschrift 
2 (1735)
Entstehung
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Da« hundert und ellssre Capitel, von der Engbrüstigkeit l,.

dem salpeter vermischen, und etwas von dem cinnabari antimomi hinzu thun,

alswelcherdasschmertzhaffte ziehen und spannen lindert.

bl.i. Ein Pulver.

(V?lmm gereinigten salpeter, tarrar. vitrwKt. prZeparirte krebs-augen, Änri»

»^^ mon. äiapkoret. von jedem I. qulntlein,cmnal)2r. 2Mim«n. ein halb qulnl-

lein,mache ein subtiles pulverdarauch und gib alle 3. biß 4. stunden -.messn«

spitzen voll davon.

Ja, weil bey dieser engbrüstlgkeit ausgleiche weise, wie bey dem falschenselten-stechen, gemeiniglich ein fieberchen mit zugegen ist, so ist rathsam, daßman eine gellndzertheilende, und den schweiß befördrende essentz mit zu hülffenehme, gleichwie aus schwalben,wurtz,weiffen dlptam,baldrlan-wurtz, alant-wurtz, eine dergleichen könnte verfertiget/ und zwischen obig-m pulver gchrau-chet werden.

ti. 2. Vertheilende Efseny.

«?imm e!lent. aiexlpn.V.8t2kl.ein halb Loth, welnstein,tinctur i.quintlein,^^ mlsclrs, und Hlb des tags zweymahl ls.biß 30. tropffendavon zum ein-nehmen.

Der leibist dabey auch meistentheils verstopjft, deßwegen ist Nöthig daFman den/elben mit einem ciystieroWee. Nach der Hand aber kan manden Pa-tienten, vermittelst eines purglrenden kräuter-säcklelns, bder mit einer anderndienlichen purgantz larlren.unter welche sonderlich von dem ßunun. ainmon.etwas kommen M, dabey demselben die fußbader, und wann der zustand garzu hartnäckig seyn wollte, etliche gran oon der mM p,l. 6e cyno^!.recc>ni>men6>ren. Sollten aber auch zugl^i K sichin dem untern leib wlndeundande-reincommocktätenmit elnfinden,wleoannzu geschehenpflegt,wann die tranck-heil bon dem ln derpfort-ader ttgZnirenden geblüt ihren Ursprung nimmt, so istdie mixtura limpl. sehr gut, wie sie dann folgendergestalt zu nehmen ist:ö.t. - Eine Mixtur.

(V?imm mixturamllmpi. HlicK. ein halb Loth, tinA.vKrloV ^art.I.uäov. li«^ qulntlelnmlscrls/UNdgiddestagszmMi^.biß 30. tropffen davon.

An statt derselben kan man auch agtstein-essentz, lplritum c. c. oder iaii«Hinmon. mit der w.einstein<oder spleßglaßtlncturverschrieben, und sich gutenet^Ks davon versprechen: sie müssen aber erst zu ende des paroxyüniHder aus-ser demselben geordnet werden/ sonsten richten sie blßwellen unhepl an.

Das