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2 (1735)
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526
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Da» hundert undzehende l«plt<l.

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den Patienten mit pil. cocK. welche er in gemeldtem Wasser einnehmen lasset,und lässet diß wasser auch, so lange alsdiepurgantz treibet/gebrauchen. Da-bey m^unzireter eine genaue cli-er, und will, daß man den Patienten nicht überdreymal des tages etliche löffel voll Hühnerbrühe geben, und ihn zugleich imbett mit wollenen tüchern warm halten soll, ja er befiehlet, man soll von dem ge-brauch obigen wassere so bald nicht ablassen, biß nach erhaltener gesundheiterst eine geraume zelt verflossen.

Mit einem wort: hier brauchts kunst. Es wollen zwar einige rathen,wann diedärme ineinandergeschoben sind,derpatienl solle einen guten trunckvon quecksilber thun, und daraufelne starcke bewegung, sonderlich mit fahren,vornehmen, woraufsie dann vor oder nach der bewegung süß mandel-ol einzu-nehmen verordnen: nurlstaber bekannt, daß auch dieses öfflers ohne luccel»vorgenommen worden. Doch wer damit versuch thun will, mag bey folgen-der clott bleiben:

".4. EineNllxtur.

Hlimm gesäubert quecksilber 6.Loth, süßmandel-öl z.Loth, giesse eszusam-"» men,und wann du wllst, kanst auch noch etwas zucker, um die artzenepein wenig lieblicher zu machen, beyfügen. Solches gibt man auf einmal ein.»und wann keine würckung daraufersolgen sollte, kan es zum andern, ja biß zumdrlttenmalohne gefahr alsowiederholetwerden.

Andere geben dley.kugeln, oder kugeln von rc^ulo ayömoini, es ist ade«Zleichfalls eine ungewisse suche. Wie dann auch der Vorschlag mit der gppli-«tion eines blasebalgs aäpollei-wra nicht viel werth ist, Massen bey diesem zu-stand der affterdarm gemeiniglich so eingezwängt ist, daß man kaum dasröhr zum clystier, will geschwelqen einen blasedald, hinein bringen kam^ 5- Etwas anderes.

K ln clysilcr von purem, aber scharssen saltzwasser, pflege sonst augenblicklich^ zum stuhlgang zu reihen, auch sog«r, wann andere clysiiere steyen bleiben,warum sollte es hier nicht dergleichen thun? anbey kan man das wtrum nebstzinnober in einer starckern cloli öffters brauchm,und äusserlich das emplkltrumOponsr- Zarbetto oder auch ein mit campher-lpirim« benetztes tuch über denleib sthlagen,welches dann sonderlich, wann es anfangs geschtcht, merckllchehülffe schaffet.

t^.6. LinOel.

«^lderdiedarmglcht istbaumölgut,so mans mit abgefdttenerrauten-brühe^«d mischet und trincket. Oder nimm einen trunck baumol, zerlaß zuckerdarin«, trincks warm, und bewege dich darauf. Ooer nimm einen gutentrunckmalvasier, thue darzu elnLoth drey oder vier frisch baum-öl, trincke esmiteinander, so llt»dern sich dieschmertzen.