Vondrr Rräye ^ Flechten und Aussay.
es unter einander, und sied es, setge es durch elntuch, und thue dazu gebramuen
welnsteln ,.Loth, mache eine salbe daraus.
A. 71. Eine andere.
«?ach vergangener krähe pflegt gemeiniglich die haut eine zeltlang rauhe zu
»" bleiben, deßwegen will ich, dem frauenzlmmer zu Neb allhier ein sälbgen
commumciren , womit sie ihre Hände wlderum .können zart u ^eschlacht
machen:
Nimm pomaden-salbe 1. Loth, mercur. äulc. ol. tartar. pe^ <n/e,
dem ein halb quintl. venetlanlsche selffe ein halb scrupel, mische es umer einander/so giebt es ein welsses wohlriechendes falbleln.
Dergleichen vorhergehende schimerereyen aber must du jedoch nicht ge,brauchen, biß der leib durch öffterslaxleren wohlZerelniget ist, denn hierinnenbestehet die vornehmste cur.
In derclixt must du dich wohl vorsehen, und alle harte, grobe, fette,ge-saltzen, saure speißund tranck meiden, dann eben dadurch die kratze genahretund umechattenwkd.dochraneln gläßleinMr weln nicht schaden, wannman
Das Hunderte Capitel.
Von dem Jucken.
ll. l. Vn Rräurer-Bler.
Z^imm sennes-blatl« 1 27Loth,mecKoacgnn2 S.Loth,Mholtz 3 .?olh,?üMBj «^ m?l 2. Loch, grlnd-wurh anderthalb Pfund, engelsüß, farber-röche, jedesVp «in halb pfund,grindkraut, odermennig,jedes z. yändevoll, spießglaß l.pfund, hange es w einem sack in 1. tonne bier. sa/e«.li. 2. Hin Wasser.
<^oche grind.wuch und grind,kraut in Wasser, thue einWenlg eßig dazu,und*" wasche dich damit.
li. z. Vor das Jucken und Beissen an den fanden.
Wn den Händen äussert sich blßweilen ein beschwehrlicherzufall/ da dieselben" ungemein jucken und beissen, daß man es kaum erdulten kan. Solchenfalls ist garnützlich, den leib gelinde zu laxiren; wann dieses geschehen, dannnimim den' ausgeprcsten saffl von sarren kraut, odermauer-träubel, und be-streiche die Hände damit: noch besser aberist derausgcpreste M von dem grü-nen stiel der so genannten kamer-dlstel, womit du die dörre, zitlelmählcr undschrunden der Hände, halß und angesichts hestrelchen kmst. Kai st du dl.-sen
Ppp M