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2 (1735)
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Da« sechs und neunzigste Capitel.

men,und dadurch den finß der güldenen ader zum Vorschein zu dringe«/ und de»ängstlichen voMimMt abzuhelffen.

Btßweilen werden solche schmertzen auch erreqet, wann man das schröpf-fenübeiga^'^.; za,wannsichbeym frauenzimmer cm schmerlchüsstesrucken-uno hüff!.wet) ereignet, so darffman die ur?ach, nur sicherlich in der vechalttuenmonathlichen zeit suchen, und tan also daraus so viel abnehmen, daß die namrmit diesem reissen und spannen allezeit dem gedlüt lufft schaffen wolle, es wäredam, sach, daß ein stuck von der heßllchen venu«-seuche mit unter der decke steck-te, als wobey dichte, so dannt behafftet sind, vor ihre verdoltene lüste auchwohl einen lobenden schmertzen, im rücken ausstehm müssen.

Aus dem, was jetztgemeldet worden, erkennet der lesernun,daßdas hüffttwehmit demglieder-schmertzen genau verschwägert sey, und wird also schon zumvorausgeschlossen haben, daß es mit der eur fast auf eines hinaus lauffen, undmanglelchen brüdern glelchelkappen geben werde.

Und so verhüt sichs auch in der that; das Haupt-werck kommt aus dielüfftungdiö gedlüts an. ^acum« I^alldanuz hat mit grossem und heil'ameniüccelz die ader auf dem fuß sch!agen,u.!d veyeinemanoem mit gleichen ell'.'Hdie blut-lgel anlegen lassen. Und uu/croen neuern hat deroeconom/ederna-tur hoch erfahrne Herr D. Stahl gleichfalls bemercket, daß dieses Mittel wassonderliches in diesem fall ausrichte.

Wer zu aderlassen am fuß, oder zu den blut,igelnkeine lust hat, der kanzum wenigsten an dem ort, wo die schmertzen ihren sitz haben, etliche köpf-st sitzen lassen, es muß aber liess geschröpffet werden, wann es linderung schas-sen soll.

Gleichwie is aber in morbls clu-omcK zu geschehen pssegel, daß die nalurdoch offlmals noch mit ihren bewegungen wider die ur^lch derkranckhell anlM,obgleich sothane ursach gehoben worden, also pfleget es hlerzuweilen auch zu ge-hen, daß sich dielenden-schmertzen nicht ss gleich legen, »d man gleich die ursachderselben gehoben, und dem gedlüt durch schröpffen, aderlassm oder blut- igetlufft gemacht hat. Und da nchmen einige ihre zufiucht zum baden; allein, dar-zu ist nicht zu rathen, massen mehr als einmahl wahr genommen wocden, daßPersonen, die mit glieder-und hüfft-schmertzen behafftet gewesen, durchs ba<m<Mtz cont«6t worden.

Sicherer gehet man, wann man unter den schmertzen das schon osslvon uns gerühmte lemperlrende pulver, aus krebs-auM, perlen - mutier,tartaro vitrioltto, salpeter und cinnabar. antimun. nimmt, auch dann und

wann, sonderlich/ wann eine entzündung mit vochanden, etwas M^nti.