von der Lungen «Sucht.
217
molcken worden, so fort getruncken werden. Man fanget zu erst nur mit einemglaßan, und steiget von lag zu tag biß auf eine halbe maaß. Bey deren ge-brauch abcrmust du lauter verlnssende und leicht verdauliche speisen gemessenauch alle ?aqe cln paar Messerspitzen voll krebs-augen oder muschel-pulver zurdämpssung der im magen befindlichen säure gebrauchen.A. 34. Zur UlXt
l^n der cliXtrecommenäire alles was nur klebricht ist, allerley gallerttn von^) jüsstn, gerstcn. und haber-schleim, reiß-brey, krafft-brey von stärckmehl undmandel-milä» gemacht, frisch gesottene eyer,kalds,füsse,und die davon gemachtebrühen. Bey tisch must du dich vor allem sauren, und vor wein hüten. Kanstdu ohne kosten krebse haben, so lasse dir solche auf allerhand art zubereiten, dannsie sind in dergleichen zustand lehr nützlich.A. 35. Ein Hader»Tranck.
z«»lmm au erlesenen un^offtmahls gewaschenen welssen Haber 6. Hände voll,^» clchorien-oder wegwart-wurtzei,. Hand voll, pi-^ai-irlen salpeter ein halbkoth,brunnm wasscr4-maaß, koche alle? zusammen blßaufdiehelfftt, und laßes von felbsten erkalten, sodann jeihe es etliche mahl durch ein tuch, und verwah-re den tranck in einem steinerngeschirrzum gebrauch. So offt du davon trln-chest, kanst ou solchen nach belieben glei6) dem thee mit zucker versüssen. Trinckdavon morgens undabends 4- schälgen voll warm.A.36. Ein Wund. Mittel,
tt Nmm hundsfett ».Loch, gepulvertefuchslungen ein halb Loth, lothel.dlut-"^ stein, jedes ein haw qmml.braunen candeVMcr ewhald^och,menge allesunter einander; man nimmt davon eine gute Messerspitzen des tagest, biß z.mahl.
dl. 37. Ein anderes.
ciHimm feinen zucker l. Loth, reibe solchen aufelnem zinnern teller biß ergantz^ grau wird, antimon. cliapkuret. ein halb quintl. antiKeH. roteri» 1 s. gran,menge ec unter einander, und gebrauchs wie vorhergehendes.)/. 3z. Etwas anders.
(V)lmmsußholtz, venedisch vell.wurtz, kleine rosinen,mauer,rauten, krause-«^^ müntz, mellssen-undscabiosen<kraut, wilde salbey, odermennlg,hlrschzun-gen,blacter, datteln, jedes 3. Loth, wermuth 2. Loth, saffran, negelein, zim-met»rinden, jedes l. quintl. corianderi.Loth, diese stück mache ziemlich kleln,und gksse 4 maaß geiß,milch darüber,theils in zwey-mäßlge gläser,giesse sie garvoll, verwachs aantz wohl,laß4- wochsn an der helssensonnen'stehen, darnachdistillierö durch ciien Helm, und verwahrs wohl, daß keingeruch noch krafft da-von gehe. Wer sich nun der lungensucht oder brust-kranckheit besorget, oderdie ftllberelt amhalse hat, hustet und krächtzet, der lrincke alle morgen von dle-
Ee. str