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Das zwey und dreyßiste Capitel.
«. 3 Ein anderes Mittel.
Mantze lmber,zähen auf der schmertzhafften feite gekäuet, ziehet den kalten" schleim aus, und lindert die schmertzen trefflich wohl. Fast dergleichenwürcket auch dlemeister-wurtzel, wann solche aufobige weise gekauet wwo.z<. 4. Ein anderes.
«.nipfindestdu,daßdle gantze seile des zahn-fieischesdlch schmerhtt, so istseine^ anzei mng eines hitzigen fiu,ses,da5 ist, daß ein starcter zufiuß des gcblüte,und nebst dem eine scharffe materie vorhanden seye, welche das aufgespannteund die zähne umgebende nerven-häutleln zernage, solchen falle mustr ungleichtrachten das geblüt von dort abzuleiten, entweder durch schrepfcn oderansetzungder blut-igel hinter die ohren: kanst du aber keines von beedcn haben,<onlmmklein gemacht saltz, reibe aufder bösen seile das zahn fleisch so starck und !ang blßes blutet, dadurch wirst du mit Verwunderung eine unverhoffte llnderung, jamehrenthells völlige nachlassung empfinden. Eine stundehernach koche salbevmit milch, und thue darzu ein wenig athäen,oder eibisch wurtzel, von dieserge-kochten milch nimm öffters laden mund, so wirst du gwsse linderung empfinden.Bon gleicher wurckung sind die in milch gesottene tMervon päppeln, wannman die milch davon öffters in den mund nimmt,zi. s. tkin anderes,
l^n kaltenzahn-schmertzen nutzet vortrefflich, wann man ein paar messer spi-^ tzenvollpfeffer in elnwenlg guten weweßig aufkochet, und davon so warmals möglich in den mund nimmet,und öffters wiederlwhlel. Noch knWi.^'rist die bettram-wurhel,wann solche in eßig abgekocht, un 5 die brühe davo.?öff,lers warm in den mundgenommen wir''. Hast du die vertrau, wm'tz.-l nichtbeyder yand.so nimm an deren statt die holder-wuryel, und Gebrauchs ansvor-hln h^agteweise; und wenndumerckest,)aßdle wärme etwas nachlassen will,so sp-'ye dieses aus, und nimm anderes dagegen in den mund, eo wird dlrdie-ses.inenzä!)en schleim herau. ziehen, und schnelle hülffs verichaffen.z^. 6. Eincnde.es.
cun den altenmanren wächset ein krautleln, katzenlräublein oder itter kraut^s g «nannt, davon nimm ein paar band voll, thue darzu ein halb quintl. roden«wu;», undetwa^ Honig,glesse darüber einen schoppen r^t!)cn, oder in dessenerma gelun.; welssen wein, lasse alles zusammen wohl koch.'n, uid reibe daszahn fi üch wohl warm damit. Dieses wird dir vort^'ssli^ dtcnste l tsten,das^cke und faule zahN'fieisch befestigen, und das sch^ldocklsche gcblüt ver-Hesse««,