Vom schwachen Gedachmus.
'47
F. 12. Ein Pulver.
Mrate ein äffen- Hertz dörre/stoß es zu pulver, und nimm ein quintlein daoon
^. 13. EinlVasser.
M nnm öffters ein paar löffel von sauern Mag, Wasser oder mellssen - wasser"» ein.
^v. 14. Pillen.
^in.m aloes, rothe myrrhen, mithridat jedes 4. loch, orientalischen saffray," «.loch, mache pluen i.araus,undi.lmm davon ein halben scrupelüderii an-dern tag ein.5l. 1 s. Ein Tranck.
Siedeca^dobenedKtenwwanoderbm, undtrwckdavon.li. ib. Ein anderer.
cv?lmm Petersilien, wuttzel,Moß sie wohl also ttocken, mische sie Mitlaute«»" w.ln/undtrinck davon.^. 17. Ein anderer.
Trincke die woche zweymahl hollunder, Wasser mit zucker vermischt.8. i F. Ein anderer,
(iaß eine nacht über gedörrte mellsse ln wein welchen, und thue täglich einen^ guten trmickoavon.
Aeusserlich.
V. 19. Ein gut O«!, zu Vehalt,und Starckung dt»
Gedächtnisses.N?imm wo^eitige adgezopffte mapen-blümlein, so olch daßmansieohn,^^ gefthr mlt einer halben achteis, «maß ü'bergiessen kau/ thue es in ei-ne saubere zinnerne kannen. gleise e?n gut frisch bäum , öl darüber, daß eseben über die blumen gehe, setze es in eine pfannen mit stetig?,'. Wasser,laß eö ei'ie l-albe stunde darinnen sieden, darnach ftyhecsduich ciu tüch,lein , und trucks aus, thue wieder frische blümlein darein , siede es auchwieder, und ttucke ee auch wilder aus wie zuvor. Das thue also zumdritteumM , daß du lüscye blumen darein thust , doch in cm glaß , setzees so ?ann an die svnnen, und laß zo. tage stehen. Alvdann styhe daß ölwieder v!>n den blum n , thue es in eln sauber glaß, und thue darzu einegrosse mulcat' nuß, rein geschaben oder zcrstossen, nimm ferner 15. cubeben-körckelu, und l«,. regelein, und zerstosse sie gleicher masse»: setze es wieder 1 ^.tage an die sonnen , so ist es gerecht, doch mag man wohl ein wenigbisam darzu thun, down es desto lieblicher rieche. Von diesem öl laßzu eiligen mahlen im mo ach e.n wenig in einem irdenen gest irr aufeiner glut wohl warm werden, und schmiere den nacken damit morgens
T 2, nüchtern/
5