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2 (1735)
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Das erste Capitel.

mg wurckte, auch vo- dem nacht, essen, ein tag zwey o0cr drey, so verlast

eslhngewiß.

t^< ^c>. l). 8reIocn5 Mittel für das Fieber.

Mimm Wegwarten milde-i blumen, zw:y Hände voll, wa/che dieselben mit

weln , zerschneide sie klein, und siede sie in zwey pfund wein, laß abersolchen biß auf die helffte einsieden, alsdann trinck zwey oder drey tmnckmorgens nüchtern davon.

U. !i. Ein ander« fu alle Fieb r.

5)i7lmmdes Krauts von meister,wurtz, eine Hand voll oder zwey, zerstoß

selbiges wohl, daß es safftig werde, so dann gieß eine maasi guten wel-sen weln daran, und laß es über nacht also stehen. Des mor'.ends daraufseihe den weln herab, und trinck ihn: geuß aber gleich wieder andern weindaran, selbigen laß auch übernacht stehen, und trwcke ihn am drittentage früh aus: füll so dann wieder andern wein daran, und dieses thue also4.oder 5-nächt, sowlrddemkranckenmitderhülffeGOtlesgeholffen.

U. 1». Ein anderes, welches man gleich nach den 8. Tagen wohl

geben da; ff5V>imm hasel-wurtz-kraut, dorre dasselbe, und stoß es zu reinen puloer,davon gib demkraicken morgends frühe nüchtern eines rheinischen gut,

und laß ihn drey stund daraus fasten, so durch,bricht es ihn unten und oben. Darauf soll er sich mit essen und trincken or-dentlich halten, so verlast ihn das fieber gewiß.L. 2?. Ein anderes.

5V>lmm die wurtzel von holder gantz, zerschneide dieselbe in stücklein, giesse^^ milch daran, daß sie 4- finger darüber gehe; siede so dann dieselbe umz. ßnger ein, und seyhe es durch. Davon gieb dem patienlen ein ziemll^ches becherlein voll warm ein, wann das sicher an ihn will, es wird wun-derthun.8. 14. Für das Fieber, wann es ein Wochen «der drey schdn ge,

währrhat, eincbewäbrte Alyney an jungen und alten.«>lmm loch von einer sau, die auf der wayde gehet, der dick, und nicht^ dünn seve, dörre ihn hinter dem ofen so lange, biß cr sich zu puloerstos-en last , dasselbe beutet durch ein gewürtz, siebtem, nimm dann ein gemeintzriget, und thue deffelbe so viel unter dlß pulver, daß man den sau -kochnicht mehrriecht. Davon gieb dem krancken neun morgen nach einander,alle morgen so viel zu essen, als er in drey finger fassen mag, aufwelches der-selbe drey stunden jederzeit fasten muß, und sich sonst halten, wie einem kran,cken gebührt; es ist solches an vielen leuten und auch an lindern mit gutem

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