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Da» erst« Capltel.
halbe maaß alten wein, rucksvomfeu« hinweg, und wann es erkaltet,lrincke davon nach belieben; dieses adermuß ich dir dabey sagen, daß du die,sen tranck vor dem 6. oder 7. lag nicht gebrauchen sollest, biß sich die Hitze des sie-btes in etwas gestossen; und wann etwa ein durchfall bey dir sich befände, somüstestu die kleinen rosinen weg lassen,und an deren statt i.Loth geraspelt Hirsch-horn nehmen; so dann kanstdu dich dieses trancks allezeit sicher bedienen, dar-bey aber rathe ich dir. daß du öffte? ein warm - gemachtes halber. sacklcin, od ereine geröstete mit brandtewein angefeuchtete kruste oder rinde - brod auf denmagen legest, damit nicht dein magen von dem vielen waffer-trincken erkalte,und übel ärger werde.L. 11. Eine trrfiichehitz-dämpffende Milch.
stossen kanst,soZieste ohngefehr 1. viertel stioel brunnen, nasser daran, soi astdu eine weisse milch, seyhe und presse solche durch ein sauber tüchlem,stopc ;o dan««wieder fort, und mache es wie im ansang; wann du,;u odigz.' korncrn ,.oderhöchstens 2. qulutlweissen maagsaamen mltstossst,w bekommst du eme vortrcff,liche milch , die nicht nur die üdetmäßwe Hitze stillet . <o,dern auch demkopff, schmerhen und überfiüßigen wachen wehret ; siche abcr zu , daßdu diese milch nicht zu ostt auch nicht zu hällffig in dich hineln schüt,lest, sondern nur etliche lössel voll auf e nmal gct rauchestli. l2. Hcry'stäicke^d.'S Tranckl in m Fi l?ern.
Au sta-ckung der abgematteten natur'ln febrilif^ en kranckbeiten kansi du dir^3 fol.-e-ldev tmncklein inderapochecte machen lassen: nimm schwach ku-schen, wa,str , himbeer- wasstr, lindenblüdt.wasser klappcr-rosen, Was-ser, jedes l. Loth, rosen -wasser 1. halb Loth, pi-Xparirte krcbsaugcn, pr2?-pzrirte perlen-mutter, jedes «5. gran, rosen, tinctur, 2. quintl. klapper-rosen-safft, 1. Loth. Hiervon kanst du zuweilen ein paar loffelvoll uugerütlcltnehmen, und davon, mit GOtt, grosser hülste gewärtig seyn.^V. 13. Für allerley Fieber.
«?lmm die Hertz von dreyen hechten , lege dieselben eine stund, oder^ etwas länger , in einen guten scharffen eßig; und esse sie dannalso rohe. Damit ist vielen leuten schon geholffen worden.N. 14. Ein anderes Mittel,
ßjib einem menschen, der das fteber hat, es sey wie es sey, eines gülden schwerlebendigen schweffel, wie man ihn aus demverg bringt, ein, dreymal nacheinander, 3. tag, also trocken, oder in einem löstet voll weins, oder wie ers hin,ab bringen kan. Das hllfft und ist bewehrt.