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Das erste Capitel.
Von Fiebern insgemein.
svon mache ich billig den ansang : dann es werden we-nig menschen tonnen gefunden werden, die nicht sollenerfahren haben, was das fieber seye, und wann auchdem aüerejlifältlgstcn eine kranckhclt mit Mattigkeit,frost und Hitze anfällt, urtheilet er so gleich hieraus, esgebe ein sieber; ob er gleich nicht weiß, was vor einfieber, ein hitziges oder ein kaltes/ daraus entstehen wer-de, biß er endlich nach verlauff etlicher stunden innen wird, mit was voreinem gast er zu thun habe. Ob nun wohl die fieber insgesammt einerleywerck der Natur sind, und auf einerley gründ ruhen, ft sindlsie doch inansehung der cm<und zufalle von einander unterschieden: dann sie insge,mein in hitzige und kalte sieber abgetheilt werden. Jene sind wieder unter-schiedlicher gattung, entweder solche, die in einer Hitze, von anfang bißans ende anHallen; oder solche, welche zwar anhalten, jedoch täglich et-was nachlassen, nach etllchen stun^« > aber wieder aufs neue anfallen: unterdiese dasse gehören alle gallen, fieber, catarrhen-fieber, deßglelchen auch an-steckende fieber, als stecken - fieber, srisel, blättern, röteln und derglei-chen. Allerdleser fieber würckende urfach ist unsere natur selbst, als welche,wann sie eine schädliche und zum Untergang des menschlichen lebens abzie-lende materle im leibe vermercket, ohne langes zaudern dahin trach-tet, wie sie den leib geschwind davon befreyen, und dieselbe auotreiben mö-ge; und dieses bewerckstelliget sie durch eine starckere bewegung so wohl desgeblüts,als der festen theile des leibs: dahero kommt es auch, daß aufdie,se ausserordenlliche bewegung des geblüts auch eine aussewrdentllche Hitze, sodann Mattigkeit, fchlafflosiZkelt, und eckel vor dem essen einstehet. Hie-von wäre zwar noch viel zu melden, und könte man ein langes und breites
A davon