Artzney-Buch.
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vollsin eichen-laub-wasser, oder sonst frischem wasser gesotten, daß wohlweich wird, zwischen zwey tellern ausgedrückt, man macht zwey sacklein dar-«von, eines um das andere gebraucht, so warm, als mans erleide.« tan, überdielenden gelegt.n. 45 Ein anders.
Mine grosse kröte oder aucke, die soll man zwischen zweyen ftauen-tagenaufheben: Man spiesetdieselbige lebendig, und last sie stecken amholtz, biß sie dörr ist, und wenn ein mensch die rühr hat, so siedet mau sie imessig, und thut die kröte in ein fetzel oder lapgen, und halt es vor den hindernleib, ist bewahrt, wenn sie kalt wird, allezeit wieder warm in denselben esstsgemacht,n. 4b Ein anders.
Mimm ganse-koth, siede ihn im rothen wein«und lege denselben warm auf
^ den hindern leib.
n. 47 Noch ein anders.
Mmmwegtritt, dasgraß ft, unter den füssen am wegewachst, wisch denstaub, und was unsauber ist, darvon, thus in einen topff, decks zu, undlaß bey einem kohlfeuer dünsten, laß es aber nicht anbrennen, wenn es feuchtwird, so lege es warm aufden hindern leib oder mastdarM/ ist gar gut vor denzivang, wie auch vor die rühr.
n. 48 Mehr ein anders.
HMimm wollen'krautundwurtzel.klein gehackt,laßm einem keMmitwzs-"^^ fer eine weile sieden, denn den krancken wvhl verdeckt darüber sitzenlassen, daß der dampss wohl indenaffter-darm komme, des tagesdreymal,jedesmal eine halbe stunde.
n. 49 Ein gutes pulver vor die rühr.
Erstlich nimm gedörrten und pulberlsirten sau,psisserling oder koth acht^ loth, mehr himmelbrand-oderkönigskerßen-tormentill-natter-wur-tzel, erdbeer-kraut und wurßel, benedietwurHel, muscaten-nuß, baldnan-wurtzel und gebrenntes hirschhom, gedörrtes bocks-blut, jedes vier loch;dieses alles mache zu zarten pulber, und misch untereinander, so ist es fertig.
nn. Wenn ein menschdieruhr oder den durchbrnch hat, Mm<mHmvon diesem pulver zwey oder drey Messerspitzen vvll, auch wenigerssschdemdas alter ist,in ausgebrenntmeichen-iaub-wafferemsebm,
Item?