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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Seite
456
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Aryttev-Vllch.

tor den Wurm / so dem Menschen am

Finger wächst.X' i. Ist dises gut zu brauchen.

Toß VenedischeS Glaß zu Pulver / Lolum ^rmenum, jedesgleich vil/ misch zusammen/mit Honig angemacht/ daß es wird/wie ein Pflaster/ fireichs auff/ und bind es über das Gltd/ wo derWurm ist/es HM.

N°2. Ein anders.

Tem/ nimb Assanck/ Knoblauch/ Ayrklar/ machs zu einem Sa'lbel,legs über den Wurm/ das tödtet ihn zur Stund.

^ Mehr ein gewisses Stuck.

»Ann ein Mensch den Wurm am Finger bekombt, der lege ein le-sbendigen Regen-Wurm darüber/ oder so er ihn lebendig nichtleyden kan / also zerflossener darüber gelegt / so wird er innerhalbelner Stund getödtet / es ist ein wahrhasstiges Stuck/ und tan es derjenige/ der den Wurm hat/ nicht genugsamb «ezaHlen.

N°z.

^4.

Ein anders darvor.

^s

Tem / nimb ein lindes Leder/ das befeuchte offt in Froschlauch/truckne es / darauß mache ein Fingerling / ziehe den über den Fin-ger/so tödtet es chn. "

5. Noch ein anders.

Tem / sein eigenes Koth also frisch aussgebunden / tödtet denWurm.

N°6. So ein Mensch den Wurm an Handen/

oder Füssen hat.5Imb ein Apr-Dotter von einem Ay / rühr den mit Saln wohl ab/^ leg ihn auffein heiß Eysen / brenn den zu Kohl / pulver selben / legdasselbige auffden Wurm / so vergeht er.

7. Für den Wurm am Finger.

Nimb Johannes- Kraut/ Wd es daMr/ so W er todt.

N