Aryney-Nuch.
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nig Rostn«Wasser darzu / darnach rühr das Pulver wohl darmit ab /damit es wird/ wie ein dickes Koch/ nachmahls nimb ein Papier/ schneides also/damit das Hirn undbeede Schlckffbiß auff die Ohren bedecktwerden/ das Haar muß man dem Kranckenabscheeren/ gantz nider/streich das Koch auff das Papier / so vil dessen ist/ und legs auff mitgrossen Fleiß/ verbinds wohl/damit es nicht abfalle/ laß es 3. Tagund Nacht also unverändert ligen / es seye dann / daß es der Kranckeauß übersehen selbst abrisse/ so müst es verneuert werden.
N° 8. Ein Pflaster dem Vemtten auffden Kopff.
Mn nimbt Pfersich - Kern / Molten / Abrutten / CronabetiMr/Falles durcheinander / ein Leinsaat- Oel gesotten/ dem Kran-cken das Haar abgeschnitten / ebbemeldtes auff ein Tuch ge-strichen / und also warmer über den Kopff/ und Schlaff gebunden/den Krancken wohl still gehalten / damit er schlaffen kan / man sollihn auch vor Zorn hüten.
N°9«
Ein anders.
An nimbt ein gantzen schwartzen Haan/zerreiß ihn ob deßZer«ritten Kopff mitten voneinander / und bind ihn also warmerüber/ laß ihn also 12.Stund ligen.
5l° 10. Ein henliches Mittel vor die Unsinnigkeit der
Leutt) in hißigen Kranckheiten / so probirt worden an Per-
söhnen/ die schon an der Ketten gehcnckt sey nd.
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^!^!'
An nimbt ein gute Hand voll Knoblauch / ziehe das weisse Hckutelab/ gieß ein guten scharffen Wein-Estlg darauff/ laß sieden/biß zu einem Köche! wird / mit disem schmiert man den verkehrtenMenschen / so warm als möglich ist/ die Schultern und Armb/ seinwohl hinein geribcn / so wird ihm ein Schlaffzugchen / den soll man zu-lassen / und bey leib nicht erwecken / biß der Krancke selbst erwacht / dannder Schlaff wehret offt etliche Stund/wann er dann auffwacht/so istdie Unsmnigkett weg / man muß sehen / daß disis vor 24. Stunden tangebraucht werden/ so HM es gewiß.
3l!
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