ArrMp-Vuck.
«N?
Sand / gehet ohne Schmertzen hinweg / wann man aber das nicht ha-ben kan, so siede man das Kraut in Wein > und nehme das Pulverdarein/es HM.
55° 3. Ein anders.
»Tem/ man nimbt die inwendige Rinden von einer iungen Aichen /zerschneids klein / siede sie in Wein / nimb obbemeldtes Pulver da-rinn ein / es hiifft wunderbarlich / und dienet auch denen / die dasWasser nicht können halten / ist ein gewisse Kunst darvor.
4. Für den Harmstein.
^Imb Vocks-Blut / ttückne es an der Sonnen / daß es hart wird/> mache es zu Pulver/ temperire es mit weissen Wein / und gibs lab-lecht zu trincken / Morgens frühe / und Abends / so er schlaffen ge-hen will/ so muß der Stein brechen/ ist offtermahls versucht worden.
N° 5. Ein anders.
,Tem Meer-Hirschen und Petersil- Wurtzen zu Pulver gemacht/in Wein eingenommen / so wachst der Harmstein nimmer.
>l° 6. Ein bewahrte Artzney für den Stein.
Imb einen jungen Haasen/ uud ertra'ncke ihn in einem Essig/brennihn hernach in einem Hasen zu Pulver / gib es dem Krancken Mor-gens und Abends em nach Geduncken.
N"7. Ein anders.
M nimbt etliche Kißlingstein / brenne die in einem neuen Hafen/daß sie gar glüend werden/ alsdann stoß dieselbe zu Pulver/ dar-nach siede sie in einem Topff mit Wasser / wann sie wohl gesottenhaben / so gieß das Wasser in ein erdene Schüssel / und setze es auffeineGlut / so rauchet das Wasser darvon / alsdann nimb dasselbige Saltz/und gib es in Petersil-Wasser/ oder Wein ein.
8-
Noch ein anders.
jAn nimbt einen zugemachten Schnecken / das Bla'tl oben auff-^! geflossen / dann so vil Krebs-Augen / und Hötschebetschen-Kern /alles gleich gepulvert / in Erdbör - und Hollervlühe« Wasserungeben.