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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
356
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Aeyne'f- Vuck.

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2. Ein anders vor den Kramb.

An nehme einen wilden Ant-Vogel/ das Mcinnlein/es tragt unterdem Schwaiffein krumpes Federlein / das krümpeste nimb / undbinds an das Orth / wo es vonnsthen ist.

3. Vor den Kramb.

' Imb ein Kraut / heist Farn / bind es an das blosse Bein / oder wodir der Kramb wehe thut.

4- Ein Salben vor den Kramb.

lImb Salve/ Bibergail/ Rosen/Gcknß-Schmaltz/Waf/ siebe"und presse es auß / legs auff/ ist bcwckhrt.

!or die Wrötzen.

In diesem Zustand bekommen übel alle fiüjsiFe Speisen/ als Rraur/so wohl eingemachtes/ als frisches / schweinen Fleisch / frisch /eingesalyen/ oder gesclchr/ der Wein ist nicht allerdings räch-samb / sonderlich übermässg gerrnncken/ wohl gekocht- und nbsgelegenes Bier ist besser.

N° i. Ein Wasser / so das unreine Geblüt säubert/ wie

auch wider den bösen Außschlftg.

^Imb die Wurtzen von Cronabethstauden 2. Loth/ Klettenwurtze»t?;. Loth/ die gehobelten Schaitten von Aichenen Holtz / ingleichenvon Ferchenen Holtz/ welches niemahl gebraucht ist worden / einesjeden anderthalb Loth / solche Schaitten bekombt man bey den Vaßbin«dcrn/ süß Holtz/ oder süß Wurtzel 3. Hnintl/ alles klein geschnitten / 3.Seit! siedheiß Wasser darauffgossen/Tag und Nacht waichen lassen/so«dann kan ein solcher Patient in der Nüchtern ein halbSeitl außtrincken/und 2,. Stund darauff schwitzen / wann das Wasser von den 3peciel,uzgar abtruncken ist/ kan man wieder 2. Maß Wasser darauffgiessen/ undeinen Löffel voll geflossenen Fenichl sieden lassen/ daß einer zwerch Handeinsiedet / und es kalt bey dem Essen an statt eines andern Trancks ge-brauchen ; dises Gchwiß-Wasser tan man continuiren / so lang es von-nöthen ist / und allzeit wieder von neuem frisch machen / deßwegen ist esbesser / man nimbt die Schaitten vom Binder/ weil man sie nicht so kleinschneiden kan / als sie es hoblen thun.

N°2.