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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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349
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AryM-Vuch.

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N° 7. Ein gar gute Unterwachs-Salben.

AssMn nimbt rothe Salben 4- s. oder 6. Loth auch mehr / nachdemeWH man viel machm willund so vielCapauncr-Schmaltz/daß im ab-nehmenden Mond ist gesamblet worden/ ulld in kein Wasser kom-men / Cronabethbör ein Hand voll/ weissen Zwiste/ ein oder zwey Havelzerschnitten/diefts zusammen gethan und ob einer Glut sieden laffcn/bißderZwiffel beguntzu rauschen/und die Krafft wohl herauß gesotten/dar-nach durch ein Tuchl gesyhen/ in ein anders Geschinvermengt/3.oder4. Löffel voll Capri-Oel/ Baumöl auch darunter/ und etwas grösserals einer «Mischen Nuß groß Venedische Saiffen darein geschahen/und wieder ein wmig auffder Glut untereinander gerührt / nur gleichdaßdie Saiffen iergehet, wann man will / kan man die rothe Salbe»garaußlassen.

5l° 8. Ein bewehrte Unterwachs - Salben denen

Kindern/mW für die Brust-Suchtzu brauchen.Rstlich nimb ein halb Pfund Oel / Capaun - Schmalß / Gcknß-Schmaltz / Venedische Saiffen / altes Schmeer / jedes em ViertlPfund/ Safftvongebrattenm Zwisel/etliche Löffel voll/setz mei-ner saubern Pfan über ein Kohlseuer/laß gemach sieden/doch stäts umb-gerührt/daß es sich nit anbrennt/ je älter das Schmcer ist/ je besser ist es/und wann es wohl gesotten hat/thue es in ein Geschin/und beHalts auff/je alter sie ist/je besser wird sie / und so ein Kind unterwachsen ist / so mußmans ftm umb die Rippen bey einem Glütl schnüren / doch daß es denMagen nicht berührt / daß muß man etlich Wochen thun / so lcdlget sichder Schleim sein ab in dem Kind/und wird durchbrüchig und gesund.

or die Wurm deren Winder im Meib.

n

N°i. Ist dieses gut.

An nehm Vraunmüntzen-Oel/ schmier dem Kind den Bauch / undNabel darmit/ auch das Kraut im abnehmenden Mond/Pulver-weiß in Wein oder Suppen eingeben.

2. Ein anders.

^Imv ein Rättich/ denselben schneid zu dünnen Schnittlen/thueein guten Löffel voll Honig darüber / stelle es an die Sonnen/

XL? vann