ArrM^Buch.
34?
Windl mit einem weisscn Magen rauchen/ oder nimb etliche Magenkern /zerstoß / machs mit der Amel-Milch an / schmier es dem Kind an beedeSchiäff / oder von dem Magen- Kopff auß der Schallen ein kleinesGpciltl geschnitten/ dasselbig in der Milch gesotten / darvon man demKind das Koch macht/ soll helffen.
N° 2. Wann ein Kind nicht schlaffen mag.
AAlbe ihm seine Schlaff an mit March von Hirschen / so wird eS' schlaffend / soll bewehrt seyn.
Wann ein Kind wunderlich / Tag und
D Nacht keine Ruhe hat.
^Tem/ brenne Haberstroh zu Aschen / nimb von diesen ein Hand- voll/ thue es in deß Kinds -Bad / bade das Kind etliche Tagnacheinander nach Belieben.
or das Uerschreyen der Winder.
N°i. Ist dieses Gut.
Hencke ihnen die rothe Hünner-Därm an den Halß.
2. Ein anders.
An muß ihm täglich von seinem Harm zu trincken geben / ist süralles gut/ auch darwit abwischen/ man mag auch Wephbrun-nen nehmen.
>I°
halt
lor das Mnterwachsm.
An erkennt es wann das Kind krügelt/und das Ba'uchl hoch un-ter die Rippen hinein zieht/ daß elnes z. Finger mscht hinein le-gen/und blcket sich der Bauch.
i. Mittel darfür.
5 Imb Gersien-Schleim darinnen Gundelreben gesotten seyn/aberfein dick/ gieß Capauner-Schmaltz darzu / nimb ein Tuches / be-streichs darmit/ legs dem Kind ftin warm auffd« Septen / und
das Kind wohiwarm. ^
Xx 2 >s°2.