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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
Entstehung
Seite
347
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ArrM^Buch.

34?

Windl mit einem weisscn Magen rauchen/ oder nimb etliche Magenkern /zerstoß / machs mit der Amel-Milch an / schmier es dem Kind an beedeSchiäff / oder von dem Magen- Kopff auß der Schallen ein kleinesGpciltl geschnitten/ dasselbig in der Milch gesotten / darvon man demKind das Koch macht/ soll helffen.

N° 2. Wann ein Kind nicht schlaffen mag.

AAlbe ihm seine Schlaff an mit March von Hirschen / so wird eS' schlaffend / soll bewehrt seyn.

Wann ein Kind wunderlich / Tag und

D Nacht keine Ruhe hat.

^Tem/ brenne Haberstroh zu Aschen / nimb von diesen ein Hand- voll/ thue es in deß Kinds -Bad / bade das Kind etliche Tagnacheinander nach Belieben.

or das Uerschreyen der Winder.

N°i. Ist dieses Gut.

Hencke ihnen die rothe Hünner-Därm an den Halß.

2. Ein anders.

An muß ihm täglich von seinem Harm zu trincken geben / ist süralles gut/ auch darwit abwischen/ man mag auch Wephbrun-nen nehmen.

>I°

halt

lor das Mnterwachsm.

An erkennt es wann das Kind krügelt/und das Ba'uchl hoch un-ter die Rippen hinein zieht/ daß elnes z. Finger mscht hinein le-gen/und blcket sich der Bauch.

i. Mittel darfür.

5 Imb Gersien-Schleim darinnen Gundelreben gesotten seyn/aberfein dick/ gieß Capauner-Schmaltz darzu / nimb ein Tuches / be-streichs darmit/ legs dem Kind ftin warm auffd« Septen / und

das Kind wohiwarm. ^

Xx 2 >s°2.