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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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342
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Aryttey-Nuch.

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darnach zertreibs gar wohl/ gibs zu Nachts/wanns schlaffen gehet/auß-zutrincken/ es ist auch alten Leuchtn gut/ wann man das Tranck nachder Persohn richtet / und eingibt.

N° 2. Für das Lach-Feuer der Kinder.

)As Lach - Feuer erkennet man also/ wann die Kinder voller Blät-^ terlein am Leib werden/ zu Zeiten überziehet es denen Kindern dengantzen Rucken/ und es orennts übel/ so nimb Aichenes Laub/ undlegs dem Kind unter/ legs ihm auch ins Vad / wann mans zusetzt.

or die WutterMahl der Minder.

°i. Gebrauche dises.

O bald ein Kind gebohren / so soll die Amel besehen / ob das Kindctwan dergleichen hat/absonderlich unter dem Angesicht/wannsie solches sehen/ so sollen sie das Mahl mit Mutter-Blut wa-schen / so vergehet es.

N' 2. Vor die Mutter - Mahl / so die Kinder auß

Mutter-Leib bringen.^Ann dem Kind der Nabel abfallt / denselben hebe wohl auff/ hat^ das Kind ein grosses Mutter-Mahl im Angesicht/ oder sonst imLeib / so nimb den Nabel / leg ihn ins Wasser / das von Feld-Wicken distillirt ist/ man nennts sonst St. Christophels-Kraut/ schmieredas Mahl mit dem Nabel gar wohl deß Tags 2. mahl/ und laß ihn alle-mahl auff dem Mahl ligen / blß es trucken wird / das muß man so langthun und brauchen / als lang die Mutter das Kind/ da es das Mahl be-kommen / getragen hat / ist das Kind kurtz vor der Geburt mählig wor-den / so vergehet das Mahl desto ehender.

Wür die Wt-Wsser an denen Wndern.

55° 1. Kan man dises brauchen.

A Iede in einem Hafen mit Wasser einen guten Theil Einarün/undwann man das Kind baden will / so gieß das Wasser sambt demKraut darein/ deß andern Wassers mmb desto weniger / das thuez.mahl nacheinander/siede allemal Singrün/und weil das Kind im Badsitzet/ fit allemal einen Löffel voU missen Magen ins Bad, vor dem Bad

muß