Arynev-Auck?.
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>s° 4 Ein andere Milch / so stärckt und nährt.
^An nimbt ein Hand voll gute Mandel / Pistazi und Zürbesnüßl/alles sauber abgezogen/mit 3cc»r^onera.Wasser auffdas kleine-ste zerflossen/ und durch ein Sübl getriben/ nicht gar zu vil Wassergössen/ dann durch einTüchel gedruckt/vermisch solgends gar mit Was-ser / und mitZucker-Penat süß gemacht / wanns aber ein Cathar ist/ synimb nur Kuckel-Zucker darzu/ so vil genug ist.
N«, 5- Kapaun - Wasser / in grossen Kranck- und
Schwachheiten zu gebrauchen.
>Rsilich nimb ein sauber-gebutzten Capaun/und sied ihn in Wasser/daß das Fleisch von Beinen fallt / diser Suppen nimbt man dritt-halb Seit! / darzu nimb Boragi-Wasser / Ochsenzungen-Wasser/jedes dritthalb Seite! / rothe Scharlach-Rosen / blaue Veigel/ Ochsen-zungen-Blühe / Boragiblühe / jedes ein halb Loth / Zimet 2. Loth / dieBlumen alle klein zerschnitten/ und die Zimet zerflossen/in die Suppenund Wasser gethan/ dann durch ein zinnernen Bnnnzeüg außgcbrennt.
N° 6. Für das Hertzklopffen und Zittern.
^An mmbt Majoran/ Perchtram/ Isop/ Salve/ Peterstl/ Boragi,jedes ein Loth / mach alles zu Pulver / vermisch mit schön weissenZucker/ und nehme das Pulver Abends und Morgens auffeinergeba'heten Schnitten Brod/ so zuvor in guten Wein gewaicht.
' 7. Gute Sacki zu Starckung deß Hertzen.
^An nimbt Hertzenfreud-Blühe / Ochsenzungen / Roßmarin / Me-. lissen - Blühe oder Wipffel / der besten Vasilgen / Citroni«oderLemoni-Schöller / rothe dicke Na'gerl / Frauen-Blcktter / brauneMüntzen/Muscatblühe / jedes ein wenig / vermisch alles untereinander/mach von rothen Zendl ein Sa'ckl/tun cks in einen starcken warmen Wein/drucks zwischen 2. Dckller auß / undauffdas Hertz gelegt / wann es kaltwird / wieder warm gemacht /stärckt das Hertz.
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8- Auff das Hertz zulegen.
An nimbt Medritat / giest darauff Lavendl - Wasser / oder dessenEssig / gilt gleich / schneid Gewürtz - Nckgerl klein / laß alles zu einKöchl sieden/streichs auffeinen Scharlach/ legs auffdas Hertz.