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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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252
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251 _________^ Arytte»5-Auck7.

Schaden auffgelegt/und so vil möglich/darauffgedruckt, einen Bauschenvon Tüchern darauff gebunden/ daß es nicht weichen tan / dises Vor-geschobene muß 8. Tag gebraucht werden.

N° 102. Wann eine Frau in der Kindelbeth verderbt

wird/daß ihr der vordere Leib außgehet.Imb rothe Korn-Blumen / machs zu Pulver / und streue den vor-der« Leib wohl ein / und schmiere den Leib mit Himmelvrand-Oel/und druck ihn mit warmen Tüchern hinein.

loz. Wann sich die Mutter herauß begibt.

An nehmeZotter-Oel/ mach es warm/ tunck ein Fchl darein/undj steck es in Leib / so weit als man ran / aber daßman es wieder tanherauß ziehen/ das tan man etiichmahl thun/ ist gut.

N° 104. Wann einer Frauen die unrechte Geburt

außgehet.An nehme Pappelkraut sambt der Wurßen/ sied es in einer Gaiß-Milch / darnach nimb es also warmer / und setz die Fmu mit demLeib darauff/ es ist bewahrt / und hilfft.

105. Wann einem Weibsbild der unter- oder vor-dere Leib geschwüllt/ sie sey schwanger oder nicht.^O nimb Himmelbrand/Chamillen/Pappcl/Eybisch/in einer Milchf gesotten/ und dieSäckl mit Himmelbrand-Oel angeschmiert/ undalso warmer übergelegt.

N° 106. Wann eine Frau einen Schaden bekombt/daß

sie das Wasser nicht halten kan.

O nimb Braunellen - Isop - Lilien - Rosen - Chamillen - Wasser/^ misch alles durcheinander / und gib es der Frauen zu trincken / esHM sie in ihren Brüchen / und vergehen ihr darvon.

N° 127. Die Blattern / so denen Frauen am Leib

wachsen.^An nimbt Zeitlosen-Kraut/und Grünspat/eines so vil als deß an-l^ dern / machs zu Pulver / streue es auffdie Blattern/ sie vergehen/und Heister es von Grund auß/ wann es aber am hintern Leib rock,re/ so mach ein Feigen zu, ein Master/ und streue das Pulver darauff/ es

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