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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Aeym^Nuch.

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Ducaten schwär der inneren Hautlein auß Hüner-Ma'gelein gepulvertsirter in Wein nüchtern einzunehmen. Zum ordinari Trinck - Wasserwird ein gesottenes Mastix-Wasser mitZimmet bereitet.

N° 4. Wie man schwängern Frauen helffen soll/ wann

ihnen vor der Zeit wehe wird/ und das Kind mit Gewalt

von ihr drunge/ oder die FrauetuKranckheit kckme.

I^Imb einen Löffel voll Rosen«Wasser/ und das Weisse von einem

^ Ay / zerschlags wohl in einem Ha'serl mit einem langen Löffel /daß wohl faumbt/ darnach nimb ein reistenes Werch / und machein Pflaster/ leg dich in das Beth auff den Rucken / tuncke das Reiß!ein Hand groß in das Ha'serl/ legs auff den Nabel/ mit dem Haubtmuß man niederer/als mit dem untern Theil ligen/bleibe also andert-halb stund im Beth / kehre dich auff keine Seyten / darnach merck auffdich/ du wirst empfinden / wie sich das Kind mit Gewalt auff sein rechtesOrth wird kehren / und ziehen.

Item/ nimb Honig/ und ein wenig ungebeüteltes rockenes Mehl/mach ein Taigl darauß / streichs auff ein Tüchel / legs warmer auff denNabel/und darunter/ so stellen sich die Wehe/ und erhaltet sich das Kindbey der Mutter / biß die rechte Zeit ist.

Wo sich aber der Frauen Kranckheit nicht stellen wolte / so nimb voneinem rockenen Brod 4. Finger breit / und ein Finger dick/ stecks voll mitGewürtz-Nägel an/laß auffeinem Rost gar wohl bckhen/hernach laß dieFrau / so warm als sie kan / mit den Nagelcin essen.

N°5- Wann ein schwangere Frau besorgt/ sie werdeumb das Kind kommen/ und wann der Fluß allda.".Imb ein Rinden von einem rockenen Laib Brod/ einer Manns-? Spannen breit/ rund geschnitten / und Honig darauff gössen / einMuscatnuß und Nckgelcin zerflossen, auff die Rinden gcstreüet/aussein Glut gesetzt/ warm auffden Nabel gelegt/ und darauffauffdemRucken still gelegen / ists ein Ungesund / so treibt es ihn / ist es aber einKind/sostckcktes.

K" 6. Ein gutes Pflaster / wann ein Frau besorgt umb

das Kind zu kommen.^An nimbt der dicken Nürnberger - Lebzelten deren 3. oder 4. kleinI geribene / und gicst den besten Muscatell darauff in ein messinge-nes Psckndl/ daß in der Dicken wie ein Koch wird / hernach nimbt

man