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Aryney-Vuch.
K°4. Ein gute Suppen / so gut für die Mutter / und
auch fruchtbar machen soll.»Je obere Spitzl von Saturey 9. Stück!/ Salve 9. Bla'tl/ Mutter«Kraut 9. Hertz!/Mutter-Muscatnuß z. Mutter-Nägel 9. Saff-ranblühe 15. diß alles zusamen gethan in ein Hasen von 2. MaßBier / welches wohl abgelegen ist / die es aber nicht leyden kan/ soll frischWasser nehmen/ ein gute Fleisch-Suppen ist das beste darauff zu giessen/und das Häfen wohl mit einem Taig vermacht/und sieden lassen/so lang,biß der dritte Theil eingesotten ist/alsdann laß kalt werden/ und auffge-macht/ davon muß man frühe und auffdie Nacht warmer jedesmahl einviert! Seit! trincken/siedtt mans in Bier/so kan mans mit einemAyrdot-ter und Butter abgicssen/als wie ein rechte Biersuppen/auch im Wasser/wann es mit Wasser gesotten wäre/und in der Frühe muß man l. Stunddarauff fasten/und auffdie Nacht muß mans erst i.Stund nach demEs«sen nehmen/und solches 9. Tag continuirenwann man seine Zeit hat.
N° 5. Für die Frauen / so keine Kinder tragen.
In junges Häßl auß der Mutter geschnitten / dasselbe außgeway-det/das Häutl abgezogen/und das -bäßl mit Beiner und allem ge-
' dörtt/ zu Pulver gemacht / nimb 3. Theil Fenichlsaamen / 4. Theilvom Häßl-Pulver / mach mit Honig einen Taig darauß / dann formireZeltl / wie 2. Groschen aneinander seynd / und so dick / als ein Messcr-Ruckcn/trückers/alsdann nimbt man ein solches Zeltl auffeinmahl/undisset es/wann man schlaffen geht/ darvor aber am Abend ein Vollbad ge-braucht/und gleich auß dem Bad ins Beth/und das Zeltl genomen in ei-ner Mich oder Wasser/oder trucknergeessen : In der Mi/ch muß manFenichlsaamen sieden lassen/ in einem halben Seit! einen Löffel voll/ mankans etliche Tag nacheinander brauchen gleich nach der Zeit/wanns vor-über ist/allzeit nach Mitternacht ligen. Nimb ein Hirsch-March/und einHirn von einem Hirschen / zerlaß untereinander / mach Stritzl darauß /und gibs in vorder« Leib/ das macht die Mutter fangen.
N° 6. Ein anders darvor.
O nimb von einer erst niderkommenden Frau das kleine Blätter-lein / so an dem Gebürdlein zu finden ist / wie ein Fischblätterlein/darinnen wird ein Helles Wasserlein seyn/ wie ein Brunnen-Was-ser/dises muß man in einem Gläßlauffheben/ vorhero eine solche un-fruchtbare Frau etliche Tag in guten Kräutern baden / dasselbe Wässer-tem in einem Gläßl Wein genommen/ oder Melissen-Wasser.
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