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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Seite
162
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3>? i. Ist dieses zu gebrauchen.

^ImbLeinsaat-Saamen/Pappeln/ Chamillen/ jedes gleich viel/z«Pulver gemacht/ und mit etlich Faigen in Gaiß - Milch gesotten /auffein Tüchl gestrichen und übergelegt.

Ein gar gutes Pflaster vor die Ayß und

Geschwar.

^Annimbt Honig 6. Loth/ Terpentin3.Loth/ laß es untereinan-der zergehen auffeinem Glütl/ rühre darein schön weisses Mehl 5.Loth/und von frischen ».Ayrn den Dotter/ alles wohl unterein«

ander:Letzlichen rührt man darunter 2. Messerspitz geriebenen Saffran,

alsdann streicht Man es auffein Tüchl/ und legt es über dieGeschwa'r/

es erwaichts/zeitigets und Heylerts.

Item: Ist gut der goldene Estig. lol.z s. Num.i.

Item: Das Cardobenedict-Oel. 5ol.6i. Num.6.

Item: Die Geschwär^Salben. 501.77. dium.io.

Item: Das Mittel. lo1.)57.Num.6.

Item: Das Mittel. tol.44».Num.4.

Wor denMhem/so einer übel schmückt.

1. Ist dieses gut. !:,

An vermische Gersten-Mehl mit schönen Honig / und reibe damitdieZ<ihn.

2. Ein anders. '

Tem: Schwertl-Wurtz in Wein gelegt / den Mund gar wohl bar-mit gewaschen/ und lang im Mund behalten.

3. Noch ein anders.

Tem: Die Rinden vom rockenen Brod gedörlt/und zu Pulver ge-flossen/ vermisch es mit so viel GalgantGulver / darvon alle Tageingenommen/ ist gar bewckhrt.

4. Mehr ein anders.

Tem: Alle Abend/wann man sich niederlegt/ drep Bissen gemeinesHauß-Brod auß frischen Wasser geeffen.

N°5.

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