ArrMp-Nuck».
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N° 40. Mertzen-Tranckl.
M^Imb Ehrenpreiß/ Scabwsa/ Frauenhaar/ Schellkraut / Lungen-WßKraut/Edl-Lebertraut/Isop/Cardobenedicten/Roßmarm/Erd-rauch jedes ein Hand voll / sauern Klee / Cigori/ jedes ein halbeHand voll/Feigen/Rosinen/ Weinbörl/ jedes2. Loth / blaue Violblüheein Hand voll/Senetblcktter 6,Iuintl / Muscatblühe 1. Huinll/2. LothWeinstein / diese Stuck vermischt/ und klein zerhackt/ darauffgiesse einVicrtl klare Hennensuppen / und dicganße Nacht auff einem warmenOrth stehen lassen / Morgens-frühe lassen einen einiqen Sud thun / unddurchaesyhen/davon gib dem Patienten z.Tag nach einander 2. mahlin einem Tag ein halbes Settl auffeinmahl.
N° 41. Braunellen zum Purgieren.
^Imb 6. Loth schön vom Stmgel geklaubte Senetblatter / 4. LothManna/ein wenig zerschnittenen Zimmet/ ein weniq überzogenenCoriander/dieses alles zusamen in ein sauberes Tüchl gebunden /und ein halb Maß siedendes Wasser daran gossen/wohl verbunden in ei-ner Kandel oder Flaschen in einem Keller stehen lassen/nach 12.Standenmuß man das Wasser von denen Senetblättcrn in ein Beecken giessen /und dte Senetblatter außdrucken / doch mcht gar zu starck/ und ein halbPfund schön qantze Braunellcn / sambt 8. Loth braunen Zucker-Candldarem legen/ und ftm gemach sieden lassen/daß die Suppen sein schönwie ein Eulsi emsicdet/alsdann in emem Glaß behalten/ und wann manden Leib will offen haben/muß man esAbend gleich eme halbe oder viertlStund vor dem Nacht^Essen/s. 7. oder 9. auch wann es vonnöthen ist /Mchr essen/ so laxiren sie 2. oder,, mahl/darnach man viel nimbt.
>l° 24. Ein köstliche Laxier.
Mtrgierenden Veiglsafft / und Psersichblühesasst/jedes z.Loth/^ MelisseN'Wassr/ Clgori- und Fcnichl-Wasser/jedes 6. Loth/An^neiß-oder Pomerantschcn-Geist / 2. Iuintl / mischet es zu einemTranck oder Iulep ab / wann man will / macht man es ihm mit Pome-rantschensafft sauerlecht/ so ist es angenehmer: an statt dessen aber mi-schet man auch i2. oder i5.Tropffen außgezogenesSaltz darunter/ dasist noch gesunder.
5l°43. Ein nützliche und gelinde Laxier.
> Enet-Hülsen/ oder Schallen ein Loth/ gieß Zwespen'uppen daranein Halbe / laß über Nacht auff einer helsscn Heerdstatt stehen /Morgens trinck ein halbes Seit!/ und dlß 2. oder z. Tag/ l^^icrtsehr lind.
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