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AeeMv-Vuch.
^l° 15. Wt( Man den Oocum ^ctallorum pi'Xpa-
lirensoll.
^Imb rohen ^ncimonmm und Salitter jedes gleich viel/wird alleszu klaren Pulver geflossen / und zusammen vermischt / thue es ineinen Morser/ und mit einem brinenden Spandl zünd man es an/0 brennts augenblicklich wie ein Pulver/ wanns außgebrennt ist / so zer-tost man es/wann es kalt worden/zu einenPulver/hernach giest man fri-ches Wasser darauff/und rührt es wohl untereinander/ last es stehen/vlß sich die Trübe wiederumb gesetzt hat/ sephet man das Wasser ab/undMst wieder srischesWasser darauff/und wicdcrumb wohl abgerührt undsitzen lassen / und wieder abgössen , dieses soll s. oder 6.mahl geschehen,wann man das lchtc Wasser hat abgcsiHen/so thut man das Dicke her-auß auffein Fließ-Papier / und last es trücknen / und auffdem Stein zuklaren Pulver gerieben/ dieses Pulver nimbt man für einen gewachsenenMenschen 8. oder 9. Gran/ nnd gibt es ein in wem man will/ oder waichtes über Nacht in einem Wein / styhet zu Morgens den klaren Wein ab/und trinckt ein mittcrs Gläßl voll auß / dieses Pulver purgiret unter-und über sich / ist in denen Fiebern köstlich/auch allen Gallsichtigen Men-schen / die viel alte verlegte Gall bey sich haben. UL. So offt es einenbricht / solle man allzeit ein Suppen trincken.
^ 16. Die Lorallen - l'inHur zu machen.
^In Wein-Ejstg / den muß man abziehen durch ein gläsernen Kolni2. mahl/ das erste mahl last man alles herab lauffen/biß es gantzdick amVodcn ist/nacher thut man es wiederumb m einen andernKolm/ und abgezogen/ daß von ein Maß 1. Seit! herüber gehet / gieß eSauff dteCorallen/und laß es auffeinem warmenOrth stehen/biß sie auff-gelöst seyn/ wann die lckhren Hilsen in derHöhe schwimen / und der Esiigkelne Blatter mehr gibt/ so giest man ihn ab/ und thut einen andern dar-auff/biß genug ist, darnach thut man es wieder in einen Kolm/und last esablauffen/ biß nichts mehr hergehet / nacher nimbt man es herauß / undthut es in eine gla'serne Retorten/die mit Laimb ist/und setz in eineSand-Capellen/über und über mit Sand verlegt/und die Fürlag daran/die er-ste Wcksserigkeit thut man hinweg / und wieder eine andere Fürlag sür,so gehet der Rauch hinein/und wirdzu einem Oel/ wan kein Rauch mehrgehet/so ist es genug/ im Anfang gemachs Feuer / und auff die Letzt all,weil stckrcker / und laß es so abkühlen /wann es genug ist/ und die Fürlagweggenommen/das Oel in ein Glaß gethan/und wohl vermacht.