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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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Aeyltt^Vuckj.

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?d<°6. Den ^uci zu plXpariren.

HWlEge den l'buc, in einen Schmelß-Tügl/ wie er ist/ setze ihn in dasMW Feur/ und laß ihn glüend werden/ lösche ihn in Rosen-Wasseretlichmahl ab / zerrelbe ihn auff das kleineste / gieß immer Rosen-Wasser darzu/ daß es ducktet wird/ alsdann laßes durch ein Tra'ch-terl aussdas Papier fallen wie grosse Tropffen/ und trückne es / so istes fertig.

5l° 7- Die Edel-Gestein zu prXpari'ren.

)Ie Pretiosen Steiner/ als Rubin/ Smaragd / Hyacinth/ undGranaten / werden vorhero in einem Schmeltz - Tügl gebrennt/sodann in einem Rosen-Wasser abgelöscht/ getrücknet / nachdemin einem Mörser zu Pulver gestossen / hernach erst auffemem Reibstei«NtitRosen-Boragen-und dergletchenHcrtzstckrckenden Wässern/ subtilerabgerieben/ auff das Papier tropfft/ und trücknen lassen.

n°8- Das Hirschhorn P^l'iolopkicc zu prXpariren.

NN^bneide das Hirsch-Gestemb zu Stückl / thue es in ein?» Wasser«RN Krug/der groß ist/und mache den Deckel vest m/daß kein Dampffherauß tan/hernach nimbtman Cardobenedict-Erdrauch Bo<ragi/Ochsenzungen-Kraut/ waschts sauber/und hackt es/thut die Krau-ter in einen Brandweinkessel/und giesset frisch Wasser darauff/daß eswohl suppet ist/ und macht den Kessel zu/die Röhrn vomHut muß in denKrug gehen / wo das Hirschhorn ist/ also muß der Krug auff der Seitenein Loch haben / so viel/ daß die Röhrn hinein kan/ und unter den Kessel,wo die Kra'uter seynd/gibt man Feuer/daß es wacker siedet/ so gehet derDunst in das Hirschhorn/und wird mit der Weyl gantz weich / must achtgeben/ daß es nicht gar zu starck einsiedet/ must also Wasser nachglessn/wann man meint/daß dieKräuter nicht mehr kra'fftig seyn so nimbt manfrische/und macht es/wie zuvor/und so lang/biß das Hirschhorn gantzweich wird/ daß es sich schneiden last/ alsdann nimbt mans herauß / undschallt die schwartzen Rinten herab / so ist es gantz weiß / laß es auffeinerReiter trücknen/so wirds wieder vest/stosts/ und glbts nach Gutdunckenein zum^chwitzen/ist besser alsEdlgestein-Pulver/ich Habs vielmahl denLeuthen gebraucht / und grossen LsseH gesehen / man gibts in aller Hitz /und Fiebern ein. Man kan auch ein Sultz neben dieser pr^parirung ha-ben / so macht man unten am Krug ein Loch/ und setzt ein Geschm unter/der Krug muß auffetwas stehen / so fliest das Wasser darein/ das siedetman nacher in einem Beeck gantz dick wie ein Sultz/giest man es nacher

mein