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Freywillig-Auffgesprungener Granat-Apffel, Deß Christlichen Samaritans, Oder: Auß Christlicher Lieb deß Nächsten eröffnete Gehaimbnuß, Vieler vortrefflichen, sonders-bewährten Mitteln, und Wunder-heylsamen Artzneyen, wider unterschiedliche Zuständ und Ubel deß menschlichen Leibs und Lebens : Welche mit sonderbarem Fleiß, und auff das Heyl deß Nächsten allzeit nachdencklicher Sorg, auß vieler Artzney-Erfahrner, und berühmter Leib-Arzten, oder Medicin-Dotorn lang-gepflogener Erfahrenheit
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116
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»'s ___________ Aryne^Buch.

K°3I. Ein guter Rauch vor die Wind/die Mutter/

unddasReissen.Orberschäller/ Ringelblumen/ Klmb und Fenichljedes 2.Loth/Muscatblühe/RebhünlFederl die rothen/und rotheMyrrhcn je-des ein Loth/Bibergail ein halb Loth / stoß solches alles aroblechtuntereinander/ oder schneid es klein / und vermisch zu einem Rauch un-tereinander. Wann ein Mensch an den Winden leydet / oder Rtlsse«hat / soll man von diesem Rauch ein Tuch oder Küffelein damit anrau«chen/ und über den Bauch legen.

N° 3 2. Ein guter Rauch vor die Fluß / Lathar: /

und Apostem.

lOtheRosenbla'tter / Lavendelblühe/Spicanardüblühe/Roßma-rin / Majoran / jedes ein Hand voll / Spanisch-Pech / Storax /

Kuchel-Zucker / weissen Weyhrauch / rohe rothe Corallen / jedeS2. Loth/gelben Agstein/Mastix/Leinsaamen/HeiligenGeistsaamen/Mei«sterwurßel/ dicke Chamillen/jedes ein Loth / zerschneide und zerstossesolches groblecht / mische es wohl untereinander zu einem Rauch.

NL. Wann ein Mensch einen Fluß oder Schmertzen in der Achsel/Fuß / oder dergleichen hat / soll man von diesem Rauch ein Tuch anrau-chen/ und sich damit streichen / oder umbschlagen / oder wann ein Menscheinen Catharl im Kopff/oder sonst im KopffSchmertzen empfindet/odersich eines Apostem besorget/ soll er ein Tuch / oder Hauben wohl anrau-chen/ und also auffsetzen / aber nicht warmer/dann dieses ist gar unge-sund; Wann ein Apostem im Kopffseyn solle / so mag man auch wohlvon diesem Rauch auffein kleines Glütlein legen/ und einen Trachter andas Ohr halten/ und das Glütlein mit dem Rauch unter den Trachterhalten/ damit der Rauch in das Ohr hinein gehen kan.

N'33. Rauch-Zeltl/ Sommers-Zeit die Zimmer

darmit zu rauchen.Imb rothe frische Rosen 4. Hand voll / prceparirten Coriander 6.Loth/ deß wohlrüchenden Gummi/ Petonia anderthalb Loth/Mastix 1.Loth/Lavendel ein halb Loth/ Zucker 4-Loth/mach disesalles/ ausser der Rosen;u Pulver / darnach vermisch es unter den Ju-cker / und frische Rosen / stoß so lang / biß es wird wie ein Taig / macherunde/ oder breite Zeltl darauß nach deinem Wohlgefallen/darnach be<rauche das Zimmer/es ist ein annehmlicher Rauch?welcher den Lufft rei-niget/auch das Gehlrn/Heltz.und Lebens, Geister erwecketund stärckt.